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Zum Tag des Ehrenamtes: Johanniter-Unfall-Hilfe dankt ihren Ehrenamtlichen

In Unterfranken werden in 35 Schulen Schüler und Schülerinnen von den Johannitern zu Schulsanitätern ausgebildet. (Tobias Grosser/Johanniter)

Johanniter-Regionalvorstand dankt den Helfern aus Unterfranken

Mehr als 40.000 Ehrenamtliche sind in der Johanniter-Unfall-Hilfe aktiv, davon rund 14.000 Jugendliche. Die Ehrenamtlichen engagieren sich zum Beispiel im Bevölkerungsschutz, im Sanitätsdienst, in der Seniorenbetreuung und in der Erste-Hilfe-Ausbildung. Damit zählt die Johanniter-Unfall-Hilfe zu den großen Hilfsorganisationen in Deutschland.

Dr. Frank Schiefelbein, ehrenamtliches Mitglied des Regionalvorstands der Johanniter-Unfall-Hilfe in Unterfranken äußert sich: „Wir möchten diesen Anlass nutzen, allen Helferinnen und Helfern für ihr engagiertes Ehrenamt zu danken. Viele unserer sozialen Angebote wären nicht möglich ohne das freiwillige Engagement der vielen Helferinnen und Helfer. Besonders auf die vielen Jugendlichen sind wir stolz, denn sie sind unsere Ehrenamtlichen von Morgen.“

In Unterfranken sind ca. 800 Ehrenamtliche bei den Johannitern aktiv. Besonders im Schulsanitätsdienst ist die Unterstützung groß. In 35 Schulen aus ganz Unterfranken werden Schüler und Schülerinnen zu Schulsanitätern ausgebildet. Wenn nötig leisten die qualifizierten Ersthelfer Erste Hilfe, bis der Rettungsdienst vor Ort ist. Viele von ihnen wechseln später in die klassischen Ehrenamtsbereiche der Johanniter. Die Möglichkeiten für ein Engagement sind dabei vielfältig: Sie bilden sich medizinisch weiter und unterstützen Sanitätsdienste zu großen Sportveranstaltungen, Konzerten und Festivals. Im Zivil- und Katastrophenschutz können sie Teil eines Betreuungszuges werden und z.B. bei Bombenentschärfungen Menschen evakuieren und betreuen.

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