ZF Schweinfurt und AXSOL starten Kooperation für Energiespeicher

ZF und AXSOL wollen kooperieren. Jürgen Zinecker, AXSOL-CEO, und Martin Mönig, ZF-Standortleiter, haben eine Absichtserklärung zur gemeinsamen Industrialisierung der Fertigung von MEC‑Energiespeichersystemen für kritische Infrastrukturen unterzeichnet. Foto: Axsol/ZF, Daniel Pinho

Der ZF Friedrichshafen-Standort in Schweinfurt und die AXSOL GmbH aus Würzburg haben eine Absichtserklärung zur gemeinsamen Industrialisierung von Energiespeichersystemen unterzeichnet. Ziel ist die Fertigung sogenannter MEC-Speicherlösungen für kritische Infrastrukturen.

ZF sichert kritische Infrastruktur

Während AXSOL seine Expertise in Produktentwicklung, Systemdesign und Vertrieb einbringt, stellt ZF seine industrielle Kompetenz sowie Produktionskapazitäten zur Verfügung.

Energiespeicher gewinnen angesichts wachsender Anforderungen an Versorgungssicherheit und der zunehmenden Nutzung erneuerbarer Energien an Bedeutung. Insbesondere Einrichtungen wie Energieversorger, Behörden oder medizinische Einrichtungen sind auf zuverlässige und skalierbare Lösungen angewiesen.

Flexible Speicher

AXSOL gilt als Spezialist für modulare Batteriespeicher. Die Systeme lassen sich flexibel von kleineren Anwendungen bis in den Megawattbereich ausbauen. ZF bringt seine Erfahrung in der Serienfertigung und Industrialisierung ein, um diese Technologien in marktfähige Lösungen zu überführen.

Jürgen Zinecker betont die Bedeutung politischer Unterstützung für Energiespeicher „Made in Germany“. Martin Mönig unterstreicht die Rolle von Energiespeichern für Resilienz und Krisensicherheit.

👉 Ziel der Partnerschaft ist es, die Energieversorgung kritischer Infrastruktur langfristig stabiler und unabhängiger zu gestalten.

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