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Wieder freie Fahrt durch Oberndorf – Hauptstraße wurde nach Sanierungsarbeiten wieder eröffnet

Mit dem offiziellen Banddurchschnitt wurde die Oberndorfer Hauptstraße wiedereröffnet. Das Foto zeigt (v. li.): Carolin Glöckle, Oberbürgermeister Sebastian Remelé und Baureferent Jürgen Brettin. Foto: Leonie Weber

Schweinfurt (red). Es waren 14 leidvolle Monate für die Oberndorfer, die sie durch die Baumaßnahmen an der Hauptstraße überstehen mussten. Doch dies ist nun vorbei und mit einer kleinen Feierlichkeit wurde nun die Eröffnung gefeiert.

Oberbürgermeister Sebastian Remelé ging in seiner Ansprache nochmals auf das Projekt ein. „Hinterher wird es besser!“, diese Prognose sei bei bislang allen Sanierungsmaßnahmen eingetroffen. Und auch die Oberndorfer dürfen jetzt den Lohn für die Entbehrungen ernten, denn durch die infrastrukturellen Verbesserungen wird auch wieder mehr Leben in den Innenort ziehen. Die Geschäfte werden profitieren und auch die Bewohner haben nun wieder festen Belag unter den Füßen. Dabei wurde die Straße auch optisch aufgehübscht, zwei alte Brunnen wurde wiederbelebt und acht neue Pflanznieschen sind entstanden. 

2,6 Mio. Euro wurden verbaut, wobei 1,3 Mio. Euro aus dem Städtebauförderungstopf geflossen sind. Zusätzlich gab es 400.000 Euro vom Bund aus einer Umstufungsvereinbarung. Insgesamt wurden 3.100 m² Asphalt und 2.400 qm an gepflasterten Flächen angelegt. So sei nun eine „vorzügliche Einfahrtssituation in die Stadt“ entstanden, die überwiegend durch das örtliche Bauunternehmen Glöckle geschaffen wurde. Im Zuge des Ausbaus konnte außerdem durch den Stadtbauhof mit Pflaster-Rückstellungen aus den Arbeiten Am Zeughaus und am Jägersbrunnen ein schöner Platz am Feuerwehrhaus geschaffen werden, auf den heuer dann wieder ein Weihnachtsbaum – und künftig ein Maibaum – stehen soll. Besonders hob der Oberbürgermeister das Engagement von Marianne Prowald hervor, die viele Ideen einbrachte und häufig vor Ort war.

Gleichzeitig verhehlte Remelé aber auch nicht, dass es sich um einen finanziellen Kraftakt gehandelt habe, denn den Stadt müsse sparen. Ein Haushalt sei immer noch nicht genehmigt. So war es ein glücklicher Umstand, dass die Planungen für die Oberndorfer Hauptstraße noch vor dem enger werdenden  Gürtel angestoßen wurden. 

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