Über 50 Helferinnen und Helfer beim Ramadama 2026 im Einsatz
Bei strahlendem Frühlingswetter setzten über 50 Bürgerinnen und Bürger in Werneck ein starkes Zeichen für Umweltbewusstsein und gelebten Gemeinschaftssinn. Ausgerüstet mit Greifzangen und Handschuhen machten sie sich im Rahmen der fünften „Ramadama“-Aktion daran, die Natur von Müll zu befreien. Innerhalb weniger Stunden kamen dabei beachtliche Mengen Abfall zusammen – gesammelt von engagierten Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern.
Die Aktion, die ursprünglich im Jahr 2020 vom Ortsverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN ins Leben gerufen wurde, hat sich mittlerweile zu einer festen und überparteilichen Veranstaltung der Wernecker Vereine entwickelt. Einen zusätzlichen Schub erhielt das gemeinschaftliche Engagement im Jubiläumsjahr „800 Jahre Werneck“, das den Zusammenhalt im Ort nachhaltig stärkte.
Begrüßung der Freiwilligen
Zum Auftakt begrüßten Marktgemeinderat Johannes Weiß und der Vorsitzende der Feuerwehr Werneck, Stefan Hein, die Helferinnen und Helfer auf dem Balthasar-Neumann-Platz. Anschließend schwärmten die Teilnehmenden in kleinen Gruppen aus, um Wege, Grünflächen und Ortsränder von Unrat zu befreien. Dabei stießen sie nicht nur auf alltäglichen Müll wie Zigarettenstummel, Plastikverpackungen, Zeitungen und leere Flaschen, sondern auch auf ungewöhnliche Fundstücke wie Windelsäcke, Christbaumkugeln, ein Fahrrad und sogar einen Teppich.
Besonders engagiert zeigte sich die Kinderfeuerwehr. „Zusammen macht Aufräumen viel mehr Spaß als allein“, sagte ein Mädchen. Ein Junge ergänzte erstaunt: „Ich hätte nicht gedacht, dass so viel Müll in unserer Natur liegt.“
Ausklang im Feuerwehrhaus
Nach getaner Arbeit kamen alle Beteiligten am Feuerwehrhaus zusammen, wo sie mit Bratwürsten und Getränken versorgt wurden. Die Verpflegung wurde von Nicole Kuhn Grünpflege sowie dem Brauereigasthof gestiftet, während sich die Kinder zusätzlich über ein Eis vom Eiscafé Natalino freuen konnten.
Die Veranstalter zeigten sich hochzufrieden mit der großen Beteiligung. Die Aktion habe einmal mehr verdeutlicht, wie viel durch gemeinschaftliches Handeln für Umwelt- und Naturschutz erreicht werden kann – und dass Engagement vor Ort einen spürbaren Unterschied macht.

Erwachsene, Jugendliche und Kinder sammelten innerhalb weniger Stunden beachtliche Mengen Abfall
Fotos: Roland Maul

