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Wahlkampfauftakt der CSU Schweinfurt

Der CSU-Neujahrsempfang. Foto: evaltin.com

Visionen mit Blick auf 2026

Der traditionelle Neujahrsempfang der CSU Schweinfurt und der Jungen Union Schweinfurt stand in diesem Jahr ganz im Zeichen der kommenden Kommunalratswahlen. Festredner war Oberbürgermeister Sebastian Remelè, der nicht nur die Parteimitglieder auf den Wahlkampf einschwor, er blickte auf die kommende sechsjährige Legislaturperiode voraus, in der das www (Wahlkampfmotto 2014) durch ein mmm (Maß – Mitte – Mut) ersetzt werde.
Mit einer beeindruckenden Außenwerbung wurden die Gäste des Neujahrsempfangs begrüßt. Überdimensional groß blickten die 44 Stadtratskandidaten von dem LED-Band an der Außenhaut des Real Autohaus auf die kommenden Gäste. In seiner Begrüßung nahm Kreisvorsitzender Stefan Funk Bezug auf die ausgestellten Oldtimer und den automobilen Fortschritt. „Unterschätzt die Alten nicht“, gedachte er den „Senioren“ im Team Remelè. Mit dem Empfang wolle man die „wirklich tolle Truppe“ einschwören, die Weichenstellung für die kommenden sechs Jahre vornehmen, so Funk. An politische Gegner gewannt führt Funk aus: „Viele haben gezeigt das sie nicht teamfähig sind. Wer von A nach B und C geht, dem geht es nur darum sich zu verkaufen.“ Für die Kandidaten der CSU gehe es darum in den kommenden sechs Jahren die Weichen, für eine bewusste Umwelt- und Klimapolitik, für sozialpolitische Fortschritte, zu stellen.

Oberbürgermeister Sebastian Remelè stellte seine Zielsetzungen bei einer Wiederwahl für die kommenden sechs Jahre vor. Um den Wohnungsmarkt zu entlasten seien 650 neue Wohneinheiten in den kommenden drei Jahren geplant. Die Stadtteile Bellevue und Kesslerfield könnten zu einer neuen Gartenstadt zusammenwachsen. zudem könnte hier der erste klimaneutrale Stadtteil entstehen. Dazu beitragen würde auch die erste wasserstoffbetriebene Buslinie, die vom Hauptbahnhof hin zum Gelände der Landesgartenschau führen soll.
Für junge Familien stellte er eine Kitaoffensive bis 2016 in Aussicht, älteren Mitbürgern werde man die Möglichkeiten geben im innerstädtischen Bereich zu wohnen. Im Punkt Kulturforum bleibe es für ihn bei der angedachten Form. Eine große Veranstaltungshalle sei nicht von Nöten, angesichts bereits bestehender, aber nicht ausgelasteter Veranstaltungshallen. Remelè nannte hier unter anderem die ESKAGE- Veranstaltungshalle und die „leerstehenden Pfarrheime.“ Gerade mit Blick auf die ESKAGE-Halle würde er sich als Moderator zwischen dem Verein und Kulturvereinen anbieten. Weitere Punkte seiner Ansprache waren die anstehende Sanierung des Theaters, der Wissenschaftsstandort Schweinfurt mit I-Factory, Wissenscampus und Start-Up-Gebäuden, das Ausrufen einer offensiven Integration, die beinhalte „sich an die Hausordnung zu halten“ sowie der weitere Ausbau der modernen Wirtschaftsmetropole wo es nun gelte die Fühler weiter in Richtung Landkreis auszustrecken.

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