Im Rahmen eines Unternehmensbesuchs der Wirtschaftsförderung der Stadt Schweinfurt bei der Kritzner Metalltechnik GmbH informierten sich Oberbürgermeister Sebastian Remelé und die Wirtschafts- und Finanzreferentin Dr. Anna Barbara Keck über das Unternehmen. Im Fokus standen dabei die aktuelle Unternehmenssituation sowie die Übernahme einer Fertigung mit dem ersten eigenen Produkt.
Begrüßung und Einführung
Der Unternehmensbesuch fand am Standort in der Silbersteinstraße in Schweinfurt statt. Geschäftsführer Thomas Kritzner und Prokurist Manfred Knittel begrüßten die Teilnehmenden.
Einblick in Unternehmen und Produktion
Zu Beginn des Besuchs erhielten die Gäste einen Überblick über die Historie des Unternehmens bis zur heutigen Entwicklung, zentrale Kennzahlen sowie die Produkte, die das Unternehmen im Kundenauftrag fertigt. Im Anschluss folgte ein Rundgang durch die Produktionshalle des Betriebs. Dabei standen automatisierte Fertigungsprozesse, insbesondere in den Bereichen Fräsen, CNC-Drehen, Schleifen und Sägen, im Fokus. Außerdem erhielten die Gäste einen kurzen Einblick in die innovative, selbst entwickelte Werkzeugmanagement-Software.
Neues Geschäftsfeld: Toleranzringfertigung
Neben der Fertigung im Kundenauftrag hat die Kritzner Metalltechnik GmbH zu Beginn des Jahres die Toleranzringfertigung von Bosch Rexroth übernommen. Mit dieser Übernahme bietet das Unternehmen erstmals ein eigenes Produkt in verschiedenen Varianten an. Bereits vor über 100 Jahren erfanden Entwickler Toleranzringe, die Unternehmen bis heute für verschiedene Verbindungselemente benötigen.
Das Unternehmen bietet die Toleranzringe auch in Kleinserien an. Durch die Übernahme der Toleranzringfertigung baute das Unternehmen ein neues Geschäftsfeld auf, das sich bereits nach kurzer Zeit auch positiv auf den bisherigen Geschäftsbereich auswirkte.
Weiteres Standbein: Bio-Reinigungsmittel
Als weiteres Produkt außerhalb des Bereiches der Metalltechnik stellte das Unternehmen den Gästen das Bio-Reinigungsmittel biofilon vor, das Anwender universell im privaten und gewerblichen Bereich, beispielsweise in Fettabscheidern und Kläranlagen, einsetzen können. Mit der Gründung als eigenständige GmbH baute das Unternehmen ein weiteres Standbein auf, das zukünftig noch weiter wachsen soll; aktuell sucht das Unternehmen Pilotkunden für weitere Anwendungsbereiche.
Fazit des Besuchs
Zum Abschluss des Unternehmensbesuchs zogen alle Beteiligten eine positive Bilanz. Der offene und konstruktive Austausch machte das Potenzial – auch der neuen Geschäftsfelder – deutlich. Oberbürgermeister Sebastian Remelé betonte: „Die mittelständischen Unternehmen sind in unserer aktuellen wirtschaftlichen und finanziellen Situation ein besonders wichtiger Faktor für die Stadt Schweinfurt.“
Der Besuch unterstrich insgesamt den Stellenwert des produzierenden Mittelstands als stabilen Wirtschaftsfaktor für die Zukunft der Stadt Schweinfurt und die gesamte Region.

