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Unterfränkischer Beamtennachwuchs gut qualifiziert: Regierungsvizepräsident Jochen Lange würdigt Prüfungsleistungen

Regierungsvizepräsident Jochen Lange (2. v. rechts) würdigte die Prüfungsleistungen von Natascha Bude (ausgebildet am Landratsamt Rhön-Grabfeld, derzeit beschäftigt bei der Re-gierung von Unterfranken, Mitte), sowie Christoph Ostheimer (ausgebildet am Landratsamt Main-Spessart, derzeit beschäftigt bei der Regierung von Unterfranken, 2. v. links). Mit dabei die zuständigen Ausbildungsbetreuer Eva Lieber (links) und Thomas Portner (rechts). Foto: Johannes Hardenacke/Regierung von Unterfranken

Der unterfränkische Beamtennachwuchs ist gut qualifiziert. Regierungsvize-präsident Jochen Lange würdigte die diesjährigen Prüfungsergebnisse des staatlichen unter-fränkischen Beamtennachwuchses für den Einstieg in der zweiten Qualifikationsebene sowie für den Einstieg in der dritten Qualifikationsebene in der Fachlaufbahn Verwaltung und Finan-zen.
Unter bayernweit 383 Teilnehmern an der Qualifikationsprüfung für den Einstieg in der zweiten Qualifikationsebene lag die Anwärterin Natascha Bude (Platzziffer 38) im ersten Zehntel. Bei der Qualifikationsprüfung für den Einstieg in der dritten Qualifikationsebene konnte Christoph Ostheimer die Platzziffer 26 bei 518 Teilnehmerinnen und Teilnehmern bayernweit belegen.
Lange unterstrich die Notwendigkeit einer hochwertigen Ausbildung in der öffentlichen Verwal-tung. Gut qualifizierter öffentlicher Dienst garantiere verlässliche Rahmenbedingungen für Wirtschaft und Bürger und sei deshalb ein wichtiger Standortfaktor im Wettbewerb der Regio-nen. Mit ihren Prüfungsergebnissen haben Natascha Bude und Christoph Ostheimer schon bei ihrer Ausbildung viel Engagement gezeigt.
Die Ausbildung für den Einstieg in der zweiten Qualifikationsebene in der Fachlaufbahn Verwaltung und Finanzen, fachlicher Schwerpunkt nichttechnischer Verwaltungsdienst, glie-dert sich in insgesamt 41 Wochen Fachlehrgänge in fünf Abschnitten an der „Bayerischen Verwaltungsschule“ in Würzburg. Dazu kommen für die Anwärter und Anwärterinnen insge-samt 63 Wochen Berufspraktikum in ebenfalls fünf Abschnitten an einem Landratsamt sowie bei der Regierung. Die Ausbildung schließt bei Bestehen der Qualifikationsprüfung mit der Qualifikation für die Fachlaufbahn Verwaltung und Finanzen und dem Erwerb der Berufsbe-zeichnung „Verwaltungswirt/Verwaltungswirtin“ ab.
Die Ausbildung für den Einstieg in der dritten Qualifikationsebene in der Fachlaufbahn Ver-waltung und Finanzen, fachlicher Schwerpunkt nichttechnischer Verwaltungsdienst, gliedert sich in insgesamt 21 Monate Fachstudium in vier Abschnitten an der „Hochschule für den öf-fentlichen Dienst in Bayern“ in Hof. Dazu kommen für die Anwärter und Anwärterinnen insge-samt 15 Monate Berufspraktikum in ebenfalls vier Abschnitten an einem Landratsamt und der Regierung. Die Ausbildung schließt bei Bestehen der Qualifikationsprüfung mit der Qualifikati-on für die Fachlaufbahn Verwaltung und Finanzen und dem Erwerb des Diplomgrades „Dip-lom-Verwaltungswirt (FH)/Diplom-Verwaltungswirtin (FH)“ ab.

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