Starkes Ergebnis für die Karate-Abteilung der TG Schweinfurt: Bei den Bayerischen Meisterschaften in Ingolstadt mit 430 Teilnehmern aus 70 Vereinen sicherten sich die Karateka einen Titel sowie mehrere Podestplätze.
Titel für die Kampfgemeinschaft – Silber im Einzel
Hanna Rostiahai, Rawan Khaled und Tina Zehentbauer (Monheim) traten als Kampfgemeinschaft Schweinfurt-Monheim an. Sie sicherten sich souverän den Titel gegen die KG Fürth/Haldenwang. Rostiahai stand zudem im Finale der Klasse +68 Kilogramm. Nach einem taktisch geprägten Duell gegen die international erfahrene Meryem Yildirim aus Memmingen hieß es 2:2, ehe der Pflichtentscheid zugunsten ihrer Gegnerin ausfiel – Silber für die TG-Athletin.
Bronze und starke Platzierungen bei den Aktiven
Rawan Khaled sicherte sich bei den Damen Bronze (-68 kg) und überzeugte bei ihrer ersten „Bayerischen“ mit einem couragierten Auftritt. Patrick Janson, Deutscher Meister der Masterklasse 2025, belegte im starken Feld der Aktiven Rang fünf (-67 kg). In der Ü35 hatte er Gold vor Augen, musste sich am Ende jedoch nach einer taktischen Unachtsamkeit und einem Unentschieden mit Bronze zufriedengeben. „Die krankheitsbedingte Pause in der Vorwoche merkte man ihm an“, kommentierte TG-Trainer Thomas Zatloukal.
Nachwuchs mit viel Potenzial
Sieben Nachwuchstalente gingen zuvor in den Altersklassen U12 und U14 an den Start. Leo Tille erkämpfte sich Silber -42 kg. Sophie Rausch (-52 kg) und Lukas Pan (+55 kg) durften sich über Bronze freuen. Auch das Jungen-Team mit Rudy Xing, Leo Tille und Lukas Pan stand am Ende auf dem Podest. Nach einem 2:0-Erfolg gegen die KG München zog das Trio ins Halbfinale ein, musste sich dort jedoch knapp mit 1:2 gegen den SV Steinheim geschlagen geben. Mit Platz drei unterstrich das Team dennoch sein Potenzial. Bei den unter Zwölfjährigen zeigten zudem Hannah Landgraf, Fiona Zhou und Jingni Li engagierte Auftritte. Gegen teils körperlich überlegene Gegnerinnen bewiesen sie Mut und großen Kampfgeist.
Positives Fazit des Abteilungsleiters
Karate-Abteilungsleiter Martin Schleyer zog ein positives Fazit: „In diesem Feld haben sich unsere Teilnehmer hervorragend präsentiert. Besonders beim Nachwuchs sehen wir viel Potential.“ Auch künftig lege man einen Schwerpunkt auf fundierte Trainingsarbeit und die Entwicklung junger Sportler.


