Stadtbussystem Schweinfurt: Konstruktives Arbeitstreffen

Der ÖPNV rund um Schweinfurt (Foto: Christian Klippel)

Gespräche aller Beteiligten machen große Fortschritte

(Red)Kann ein teurer Bürgerentscheid noch vermieden werden? Nachdem die Umstellung des Stadtbussystem auf ein neues Bezahlsystem und auch einige Strecken-Neuführungen bei vielen Betroffenen für Unverständnis gesorgt hatten, wurden von einer Initiative ein Bürgerbegehren mit der Forderung „Zurück zum alten Stadtbussystem“ initiiert und schnell kamen 6.000 Unterschriften zur Einleitung eines solchen Begehrens zusammen.

Die Stadt hat nun ihrerseits ein Ratsbegehren initiiert, das eine überarbeitete Form zur Wahl stellt. Bürgerbegehren-Initiatoren und Vertreter der Stadt hatten sich nun getroffen, um ein gemeinsame Lösung zu finden, die den Ansprüchen der unzufriedenen Stadtbusnutzer genügt. Wie nun die Initiatoren Ines C. Bender und Hartmut Bach mitteilen, hatten sich unter Anwesenheit von Oberbürgermeister Remelé die Stadtverwaltung Schweinfurt, unterstützt durch den Kasseler Nahverkehrsplaner Mathias Schmechtig, Vertreter der Stadtwerke sowie die Initiatoren des Bürgerbegehrens zu einem knapp dreistündigen, intensiven Arbeitstreffen zusammengefunden.

Weiteres Arbeitstreffen

Die Gespräche liefen demnach in einer sehr konstruktiven Atmosphäre ab. Dabei konnten bei zahlreichen Punkten weitreichende Übereinstimmungen erzielt werden, die eine gute Basis für ein modifiziertes Stadtbussystem versprechen.

In dieser Woche findet ein zunächst letztes Arbeitstreffen statt, bei dem bereits konkrete Festlegungen für das weitere Vorgehen getroffen werden sollen. Im Anschluss daran werden die Initiatoren über die mögliche Rücknahme des Bürgerentscheids entscheiden.

„Unser Ziel ist uneingeschränkt, im Sinne der Beauftragung durch das Bürgerbegehren Lösungsansätze für den maximal möglichen Nutzen der Buskunden zu erreichen. Wenn wir diesem Ziel auf dem Wege von Verhandlungen und bindenden Vereinbarungen näher kommen als durch die Durchführung des Bürgerentscheids, kann die Absage des Bürgerentscheids die sinnvollere Lösung sein“, so die beiden Initiatoren Bender und Bach.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert