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Spatenstich für die Carusallee – Eine Verbindung von Forschung, Wirtschaft, Freizeit und Natur

Den Spatenstich vollführten (v. li.): Ralf Brettin, Marco Wanderwitz (Parlamentarische Staassekretär), Dr. Anja Weisgerber, OB Sebastian Remelé. Foto: Valtin

Den Spatenstich vollführten (v. li.): FHWS-Präsident Dr. Robert Grebner, Ralf Brettin, Marco Wanderwitz (Parlamentarische Staassekretär), Dr. Anja Weisgerber, Jochen Lange, (Regierungsvizepräsident), OB Sebastian Remelé und Architekt Thomas Beyhl. Foto: Valtin

Ausschließlich mit Superlativen bedachten die Festredner des Spatenstiches die zukünftige Carusallee. Man wolle hier Ökologie und Ökonomie zusammenführen, es werde eine Verbindung von Forschung, Wirtschaft, Freizeit und Natur entstehen, so Oberbürgermeister Sebastian Remelè in seiner Ansprache

Die neue Carusallee sei eine der größten Klimaschutzmaßnahmen der Stadt, so Remelè. Hier werde eine zirka 20 Hektar große Fläche entsiegelt und zu großen Teilen an die Natur zurückgegeben. Ferner öffne sich hier ein Gelände der Öffentlichkeit, das früher als militärische Fläche verschlossen blieb. Die Allee durchziehe die Konversionsfläche wie eine grüne Achse. Der Theodor-Fischer-Platz und das Willy-Sachs-Stadion bilden ihre Endpunkte. Den Spatenstich bezeichnete er dahin gehende als wichtig, da sich nun die Bevölkerung vorstellen könne, was hier entstehen soll und 2026 mit der Landesgartenschau zu einem idealen Abschluss gebracht werde.

MdB Dr. Anja Weisgerber war mitbeteiligt als die Bundesregierung das Förderprogramm „Nationales Projekt des Städtebaus“ im Jahr 2014 aufgelegt hatte. Sie erinnerte daran, das man damals schon ein Augenmerk auf Städte mit Konversionsflächen gelegt und Konversionskommunen im Programm aufgenommen habe, Die Stadt Schweinfurt habe diese Chance sofort genutzt und am 19. April 2016 ihre Bewerbung eingereicht. Fünf von fünf maximal erreichbaren Punkten habe diese Bewerbung bekommen. Ein Verdienst des herausragenden Teams um OB Remelè, so Dr. Weisgerber. Von den 115 Bewerberkommunen erreichte die Stadt Schweinfurt den 2. Platz. Bereits am 2. Dezember 2016 kam der Zuwendungsbescheid des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung.

Wenn Dr. Weisgerber zu den Patinnen der Fördermittel zähle, so sehe er sich als Erziehungsberechtigten in dieser Hinsicht an, begann der Parlamentarische Staassekretär beim Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat, Marco Wanderwitz seine Ansprache. Er bezeichnete Schweinfurt als eines der Premiumprojekte seines Hauses. Es sei eine gute Idee gewesen, den Schwerpunkt auf die Konvension zu legen. Wichtig sei auch gewesen, das Programm auf nunmehr 100 Millionen Euro zu erhöhen. In seiner Behörde werde man die Weiterentwicklung des Schweinfurter Premiumprojektes mit großer Aufmerksamkeit begleiten. Augenzwinkernd zu Oberbürgermeister Remelè fügt Marco Wanderwitz an, „es muss ja nicht das letzte Projekt in Schweinfurt sein.“ Einen ausführlichen Einblick in die Arbeiten gab Architekt Thomas Beyhl, Es enstehe ein langgezogener Landschaftspark mit Wiesen, Hügeln und Mulden, wie auch Sportanlagen. Mittig wird ein städtischer Platz mit Brunnen und Bänken enstehen. Die Gesamtfertigstellung soll zum Jahresende 2020 erfolgen.

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