Schweinfurt (red). Das Warten hat ein Ende, an diesem Samstag, 11. Oktober, startet die Eishockey-Bayernliga in die Saison 2025/26. Das Eröffnungsspiel lautet Dingolfing Isar Rats gegen die Landsberg Riverkings. Am Sonntag starten die anderen 14 Teams, darunter auch die Mighty Dogs, die bei den Wild Lions Amberg antreten. Ihr erstes Heimspiel bestreitet das Schweinfurter Team am Freitag, 17. Oktober um 20 Uhr gegen die Schongau Mammuts.
Vor Saisonstart haben wir mit dem neuen Coach der Dogs, dem Schweinfurter Eishockey-Urgestein Sergej Waßmiller gesprochen.
SAZ: Wie ist die Saisonvorbereitung gelaufen?
Waßmiller:“Wir hatten natürlich viel zu tun. Bereits im Mai begann es mit Vertragsgesprächen, der Suche nach Wohnungen für die spieler und dem Sommertraining. Es folgte das Trainingslager in Pilsen un dann kam die heiße Phase mit Eistraining und Vorbereitungsspielen. Mit den Ergebnissen können wir zufrieden sein. Die Jungs ziehen gut mit und dias Einstudieren neuer Spielsysteme klappt sehr gut. Wir haben eine gute Harmonie im Team.“
SAZ: Wie viele Neuzugänge habt ihr unter Vertrag genommen und stehen noch Gespräche an
Waßmiller: „Wir haben sechs neue Spieler bekommen. Dadurch haben wir auch die Reihen neu aufstellen müssen. Wir werden mit drei Reihen spielen, da wir noch keine volle vierte Reihe haben. Nachdem Leon Hartl in dieser Woche mit dem Training wieder begonnen hat, fällt nur noch Moritz Schlick aus. Sobald Leon seinen Trainingsrückstand aufgeholt hat, wird er auf dem Eis stehen. Moritz wird nach seiner Schulter-OP wohl noch zwei Monate ausfallen. Was weitere Neuzugänge angeht, wir suchen permanent. Eine Position steht noch zur Debatte, mal sehen ob wir bis 15. Oktober fündig werden. Wenn nicht, dann warten wir auf den 1. Dezember, bist sich das Transferfenster wieder öffnet.“
SAZ: Gibt es eine Nummer 1 im Tor?
Waßmiller: „Nein. Beide Torhüter sind stark. Jerome Pöhlmann und Benedict Roßberg bekommen ihre Eiszeiten. Wir können froh sein, zwei so gute Torhüter zu besitzen.“
SAZ: Mit welcher Zielsetzung startest Du in die Saison?
Waßmiller: „Oberstes Ziel ist es, den Fans gutes Eishockey zu präsentieren. Unser sportliches Ziel sind die Play-offs.“
SAZ: Welche Teams zählst Du zum Favoritenkreis“
Waßmiller: „Da gibt es einige, die gut eingekauft haben. Miesbach, Kempten, Königsbrunn oder Peißenberg, um nur einige zu nennen.“
SAZ: Stichwort Einkauf. Euere Zahl der Neuzugänge an Kontingentspielern wurde kritisiert. Wie stehst Du dazu?
Waßmiller: „Auf diese Frage hat unser sportlicher Leiter Gerald Zettner bereits die richtige Antwort gegeben. Wir sind im Norden, allein auf weiter Flur. Wir haben nicht diese Anzahl an Spielern, die man so einfach an den Verein binden kann, so wie die Südvereine. Da wurden teilweise DEL-2-Spieler verpflichtet, für deren Gage bekomme ich drei junge lettische Spieler, denen wir eine Perspektive bieten können. Die Mannschaften im Süden müssen für ihre Spieler keine Wohnungen und Arbeitsplätze suchen. Die leben dort quasi vor der Eishalle. Wenn die uns kritisieren lache ich mich kaputt. Für mich gibt es dieses Thema nicht und ich werde auch bei keiner Pressekonferenz darauf antworten.“

