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Schonungen rüstet Forstbetrieb technisch weiter auf

Der neue PickUp des Schonunger Forstbetriebs mit den Forstarbeitern (v.l.)Thomas Helmschrott, Lukas Zier, Roland Braun und Georg Räth. (Foto Thomas Helmschrott)

Pickup mit Krananhänger zur Unterstützung der Forstarbeiter

Mit rund 1.200 Hektar gehört die Großgemeinde Schonungen mit Abstand zu den größten Waldbesitzern der Region. Die nachhaltige Pflege und Bewirtschaftung der weitläufigen Forstflächen stellt höchste Anforderungen an Mensch und Maschine, vor allem auch aufgrund der anspruchsvollen Topographie. Der Waldbestand soll bis zum Jahr 2030 auf 250 Festmeter/Hektar ansteigen.

Veränderte klimatische Bedingungen, lange Hitzeperioden, Schäden in Folge von heftigen Stürmen und häufiger Schädlingsbefall setzen aber auch hierzulande den Wäldern stark zu. Schonungen hält mit seinem Forstbetrieb dagegen: Mit 19 Hektar kann die Gemeinde auf einen hohen Anteil an Ökoflächen verweisen. Mit speziellen Aufforstungsprogrammen sollen Monokulturen verhindert und eine stärkere Durchmischung verschiedener Baumarten in den einzelnen Forstabteilungen erreicht werden.

Bei der Arbeit in den Wäldern setzt Schonungen aber auch immer mehr auf modernstes Einsatzgerät. Beispielsweise werden herkömmliche Motorsägen sukzessive durch klimafreundliche akkubetriebene Kettensägen ersetzt.

Nun wurde ein neuer Pickup der Marke Isuzu und ein spezieller Krananhänger des Typs „Öhler“ in Betrieb genommen.Diese kommen zum Beispiel gegen den Borkenkäfer zum Einsatz. Befallenes Holz wird schnell und effektiv aus den Wäldern transportiert und ein übersiedeln der Schädlinge auf andere gesunde Bäume verhindert, erklärt Bürgermeister Stefan Rottmann. Der neue Gelände-Jeep ermöglicht dem Forstpersonal selbst in steilem, unwegsamen Gelände zu fahren. Rottmann zeigt sich sehr dankbar, dass der Gemeinderat die neuen Anschaffungen ermöglicht hat und den gemeindlichen Forstbetriebshof in Waldsachsen damit adäquat ausstattet. Erfreulicherweise hat die Gemeinde nun erst vor wenigen Tagen einen weiteren Auszubildenden zum Forstwirt eingestellt – somit ist auch in personeller Hinsicht gewährleistet, dass die Gemeinde auf gut qualifiziertes Personal zurückgreifen kann.

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