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Rund 50 Einsätze auf Grund Schneefall – Überwiegend Unfälle mit Sachschaden und Verkehrsbehinderungen

Foto: Pexels / Pixabay

Der angekündigte Schneefall in der Nacht von Donnerstag auf Freitag beschäftigte Polizei und Rettungskräfte in ganz Unterfranken. Auf schneebedeckten und glatten Straßen kam es zu zahlreichen Verkehrsbehinderungen und Unfällen.

Rund 50 Einsätze – Schwerpunkt Main-Rhön

Zwischen etwa 21 Uhr und den Morgenstunden rückte die unterfränkische Polizei zu rund 50 Einsätzen aus. Meist handelte es sich um liegengebliebene Fahrzeuge auf den Autobahnen sowie um Verkehrsunfälle, bei denen Fahrzeuge von der Fahrbahn abkamen. In zwei Fällen erlitten Beteiligte leichte Verletzungen. Alle weiteren Unfälle endeten mit Sachschäden.

Die Einsatzschwerpunkte lagen vor allem im Bereich Main-Rhön sowie vereinzelt im Spessart.

Lkw blockiert A70 bei Gochsheim

Gegen Mitternacht geriet ein Lkw auf der A70 bei Gochsheim aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit ins Schleudern. Das Fahrzeug prallte gegen die Mittelleitplanke und kam anschließend quer zur Fahrbahn zum Stehen. Beide Fahrstreifen in Richtung Würzburg waren blockiert.

Der 59-jährige Fahrer verletzte sich leicht. Der Rettungsdienst brachte ihn nach der Erstversorgung in ein Krankenhaus. Durch den Unfall wurde die Mittelleitplanke auf einer Länge von rund 20 Metern auf die Gegenfahrbahn gedrückt. Deshalb sperrten die Einsatzkräfte auch den linken Fahrstreifen in Richtung Schweinfurt. Die Vollsperrung dauerte bis etwa 5.30 Uhr. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 85.000 Euro.

Mehrere Lkw auf der A7 festgefahren

Gegen 3 Uhr meldeten Verkehrsteilnehmer auf der A7 bei Oberthulba rund 20 festgefahrene Lkw. Starker Schneefall hatte ein Weiterkommen unmöglich gemacht. Teilweise unterstützte das THW bei den Bergungsarbeiten.

Die Autobahnmeisterei räumte die Fahrbahn, auf der eine Schneehöhe von rund 25 Zentimetern lag. Anschließend gaben die Einsatzkräfte die Strecke wieder frei.

Mit Sommerreifen unterwegs

Ebenfalls gegen Mitternacht kam ein Pkw auf der Staatsstraße 2308 im Bereich des Waldaschaffer Forsts von der Fahrbahn ab und blieb im Graben stehen. Die Ursache stand schnell fest: Der Fahrer war trotz winterlicher Straßenverhältnisse mit Sommerreifen unterwegs. Der Mann blieb unverletzt. Ihn erwartet eine Ordnungswidrigkeitenanzeige.

Tipps der unterfränkischen Polizei bei winterlichen Straßenverhältnissen

  • Geschwindigkeit anpassen: Fahren Sie stets den Straßenverhältnissen entsprechend.

  • Abstand halten: Längere Bremswege erfordern mehr Abstand zum Vorausfahrenden.

  • Vorsichtig lenken: Vermeiden Sie ruckartige Lenkbewegungen, besonders in Kurven und beim Spurwechsel.

  • Hauptstraßen nutzen: Nebenstraßen sind oft später geräumt oder gestreut.

  • Frühzeitig bremsen: Achten Sie besonders auf Kreuzungen, Brücken und Waldstücke – dort besteht erhöhte Glättegefahr.

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