Glatte Straßen führen zu zahlreichen Unfällen
Starker Schneefall in der Nacht von Sonntag auf Montag führte in Unterfranken zu massiven Verkehrsbehinderungen und rund 200 Einsätzen von Polizei, Rettungsdiensten und Feuerwehr. Besonders betroffen war der Raum Würzburg, vor allem die Autobahnen A3 und A45, aber auch Bundesstraßen wie die B8 und B26.
Die meisten Vorfälle betrafen liegengebliebene Fahrzeuge oder Unfälle durch Glätte. Einige Menschen wurden leicht verletzt, die meisten Unfälle führten nur zu Sachschäden.
Beispiele aus Unterfranken
B8 bei Kitzingen: Ein 23-jähriger Peugeot-Fahrer geriet beim Überholen ins Schleudern und beschädigte einen Skoda und einen VW. Die 69-jährige Skoda-Fahrerin erlitt einen Schock, alle anderen blieben unverletzt.
B26 bei Arnstein: Ein Toyota überschlug sich nach dem Ausbrechen auf glatter Fahrbahn. Die 36-jährige Fahrerin blieb unverletzt.
A3 bei Randersacker und Werneck: Mehrere Lkw und Pkw gerieten auf der verschneiten Fahrbahn ins Schlingern, teilweise kam es zu Kollisionen und Totalsperrungen.
A45 bei Alzenau: Zwei Sattelzüge rutschten auf der schneeglatten Fahrbahn und blockierten die Autobahn für etwa vier Stunden. Der Sachschaden beträgt über 100.000 Euro.
Polizei gibt Tipps für Winterfahrten
Die Polizei Unterfranken empfiehlt:
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Geschwindigkeit anpassen: Den Straßenverhältnissen entsprechend fahren.
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Abstand halten: Längere Bremswege einkalkulieren.
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Vorsichtig lenken: Besonders in Kurven oder beim Spurwechsel.
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Hauptstraßen nutzen: Schleichwege sind oft später geräumt.
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Vorsichtig bremsen: Frühzeitig bremsen, besonders auf Brücken, Waldstücken oder vor Kreuzungen.
Fazit: Vorausschauendes Fahren kann winterbedingte Unfälle verhindern.

