Rotary Club Schweinfurt-Peterstirn wird 20 Jahre

Foto (von links): Manfred Pabst (Rotary Club Schweinfurt-Peterstirn) freut sich über den speziell kreierten Wimpel von Ekkehard Schippers (Governor des rotarischen Distrikts) zum 20-jähirgen Charterjubiläum des Rotary Club Schweinfurt-Peterstirn. Foto: Bernd Meidel

Schweinfurt – Der Rotary Club Schweinfurt-Peterstirn feierte sein 20-jähriges Bestehen. Die Bilanz kann sich sehen lassen: 47 Mitglieder, 120 geförderte Projekte und mehr als 300.000 Euro an Spendengeldern.

Würdigung durch die Stadt

Beim Festakt im Museum Georg Schäfer gratulierte Oberbürgermeister Sebastian Remelé auch im Namen des Landrats. Er dankte für das nachhaltige Engagement der Schweinfurter Rotary-Clubs. Gleichzeitig motivierte er die Mitglieder, sich weiterhin für Stadt und Landkreis einzusetzen.

Remelé betonte den Unterschied zwischen „Einwohnern“ und „Bürgern“. Entscheidend sei das gesellschaftliche Engagement. Ziel sei es, einen sozialen, kulturellen, bildungsbezogenen oder ökologischen Mehrwert zu schaffen.

Engagement im Sinne von „People of Action“

Auch Distrikt-Governor Ekkehard Schippers zeigte sich erfreut. Der rotarische Anspruch, „People of Action“ zu sein, werde hier aktiv gelebt. Als Beispiele nannte er das Rowdy River Raft Race und die Renovierung des Schindturms. Er wünschte dem Club weiterhin viel Erfolg und Freude.

Festakt mit Musik und Rückblick

Für die musikalische Begleitung sorgte Pianistin Maria Vollmer von der Musikschule Schweinfurt. Durch das Programm führte Präsident Manfred Pabst.

In seiner Rede erinnerte er an zahlreiche Projekte der vergangenen 20 Jahre. Dazu gehörten internationale Initiativen wie die Unterstützung der Mission von Pater Silverius in Tansania. Auch regionale Aktionen wie die Trucker-Weihnacht im Advent 2025 wurden hervorgehoben.

Humorvolle Rückblicke und Grußworte

Als Pate und Ehrenmitglied blickte Hans-Dieter Kutter humorvoll auf die Gründungsgeschichte zurück. Weitere Grußworte kamen von Vertretern benachbarter Rotary-Clubs: Detlef Meyer, Alexander Fehn und Helmut Hümmer.

Sie betonten die wachsende Bedeutung des Clubs für Schweinfurt und darüber hinaus. Besonders das „Raftrace“ wurde hervorgehoben. Hümmer beendete seine Rede mit einem Reim:
„Bleibt offen, fair und heiter – rotiert erfolgreich weiter!“

Unterstützung für den guten Zweck

Zum Abschluss empfahl Präsident Pabst den Kauf des Apfel-Seccos des Clubs. Pro verkaufter Flasche fließen 2,50 Euro in das Projekt „End Polio Now“ von Rotary International.

Ausblick auf das nächste Event

Regional richtet sich der Blick bereits nach vorne. Das nächste große Event steht schon fest: das 14. Rowdy River Raft Race am 28. Juni 2026 am Mainufer.

Hintergründe zu den Rotariern in Deutschland

Die Rotarier sind Mitglieder von Rotary International, einem internationalen Netzwerk von Menschen, die sich ehrenamtlich für das Gemeinwohl engagieren. Kurz gesagt: Sie sind kein Geheimbund und auch keine politische Partei, sondern eher ein Zusammenschluss von Leuten aus verschiedenen Berufen, die gesellschaftliche Probleme praktisch anpacken.

Was machen die konkret?

Rotary arbeitet nach dem Prinzip „Service Above Self“ – also sinngemäß: Dienen über das eigene Interesse stellen.
Typische Aktivitäten sind:

1) Soziale Projekte vor Ort

In Deutschland gibt es um die 1100 Rotary-Clubs. Sie unterstützen häufig:

  • Kinder- und Jugendprojekte
  • Bildungsangebote und Stipendien
  • Hilfe für Bedürftige
  • Integration und Inklusion
  • Seniorenarbeit
  • lokale Vereine oder Schulen

Ein Club in einer Stadt organisiert zum Beispiel Spendenaktionen, Vorträge, Benefizveranstaltungen oder konkrete Hilfsprojekte.

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