Richtfest zur „Neuen Mitte“ in Niederwerrn – Zentraler Platz bietet vielfältige Möglichkeiten für die Bürgerinteressen

Niederwerrn (red). Das Richtfest der „Neuen Mitte“ in Niederwerrn gab erstmals einen konkreten Einblick, welch imposantes Konstrukt das neue Ortszentrum bilden wird.

Bürgermeisterin Bettina Bärmann erinnerte an die grundsätzlichen Überlegungen. „In unserer Gemeinde fehlte ein zentraler Platz, an dem alle zusammenkommen können, quasi eine echte Dorfmitte. Das wird mit der „Neuen Mitte“ geschaffen“.

Sie bedankte sich für die harte und gute Arbeit und lange Vorbereitungen bei Architekturbüros Schlicht, Lamprecht und Kern, bei allen fleißigen Handwerker, die bei Wind und Wetter, ihre teilweise auch sehr schwere körperliche Arbeit auf dieser Baustelle hervorragend erledigen, bei allen Nachbarn, die den Baulärm und manch Unannehmlichkeit geduldig ertragen hatten und allen Protagonisten, die zum Gelingen beigetragen hatten.

Hier wird auch das Konolialwarenmuseum von Ehrenbürger Winfried Maul eine Heimat finden.

Sachgebietsleiter Manfred Grüner von der Regierung von Unterfranken freute sich über diesen Tag und übergab nach ein paar kurzen Worten an den Zimmermann, Constantin Schmitt, der den Richtspruch las. Nach den Wünschen ließ er das Römerglas traditionell zu Boden fallen.

Die Baustellenführungen stießen bei der Bevölkerung auf reges Interesse. Im „Holztrakt“ des Bürgerhauses ist ein Café geplant. Im „Steinhaus“ sind Vereinsräume und ein Trauzimmer vorgesehen, mit „französischem Balkon“ im Fenster. Darunter, im Erdgeschoss, soll sich ein Bürgersaal und ein Foyer anschließen.

Bilder und Text: Sarina Schurlik