Tübingens OB Boris Palmer zu Gast bei Holger Laschka.
Auch die Schweinfurter Grünen sind in die heiße Phase des Kommunalwahlkampfs gestartet. OB-Kandidat Holger Laschka hatte zu einer durchaus spannenden Veranstaltung eingeladen. Spannend deshalb, weil Boris Palmer immer kurzweilige Unterhaltung zu kommunalen und bundespolitischen Themen verspricht. So wurden die zahlreichen Besucher im B & B Hotel auch nicht enttäuscht. In freundlich, entspannter Atmosphäre spielten sich beide Politiker die Bälle gegenseitig zu. Das darf durchaus wörtlich genommen werden: So Hat Schweinfurt einen beheizten Rasen im Stadion, während Tübingen eine Brücke mit Heizung besitzt, was beiderorts für leichte Sorgenfalten sorgt. Geld in Schweinfurt einsparen konnte Holger Laschka als Vorsitzender von Schweinfurt erleben. So hätten für die Installation der letztjährigen Weihnachtsbeleuchtung Mehrkosten von 14t€ anfallen sollen. Die Stadt Schweinfurt konnte diesen Mehrbetrag durch personelle Unterstützung vermeiden. Ein pragmatischer Ansatz, den Tübingens OB regelmäßig bei allen Amtsgeschäften verfolgt.
Aber natürlich ging es auch um ernstere Themen. Diskutiert wurde über die Sicherheit von Arbeitsplätzen, die Mobilität von Radfahrern und den CO2-Fußabdruck. Mehr Bäume für Schweinfurt? Ja, aber ohne Zwang. Weniger Bürokratie könnte auch eine schlankere Verwaltung bedeuten. Auch weniger PKW-Verkehr sei in Schweinfurt möglich, so Palmer. In Tübingen gibt es ausgewiesene Parkplätze für Car-Sharing und ein bestens ausgebautes Radwegenetz.
Mit einer Anekdote zu mehrwertsteuerpflichtigen Parkplätzen laut Finanzministerium und seinen Kampf gegen diesen Bürokratie-Irrsinn bei Markus Land endete die familiäre Veranstaltung.

