Aus der Region, Nachrichten

Pressebericht der Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneckvom 14.08.2019

Arnstein, Lkrs. Main-Spessart, A7

Kleintransporter um 90 % überladen

Bei der Kontrolle eines polnischen Kleintransporters am Dienstagabend auf der A7 im Bereich Arnstein, stellten Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck fest, dass dieser inklusive seiner Ladung das zulässige Gesamtgewicht überschritt. Bei einer Verwiegung brachte der Kleintransporter 6650 kg auf die Waage, was eine Überschreitung des zulässigen Gesamtgewichts von 3150 kg darstellt. Der somit um 90 Prozent überladene Kleintransporter konnte die Weiterfahrt erst antreten, nachdem ein Teil der Ladung ab- bzw. umgeladen wurde. Der 28-jährige Fahrer aus der Ukraine musste vor Ort eine Sicherheitsleistung von mehreren hundert Euro bezahlen.
Auch für die Transport-Firma bleibt dieser Verstoß nicht ungesühnt, denn gegen diese wurde ein Gewinnabschöpfungsverfahren eingeleitet.

Poppenhausen, Lkrs. Schweinfurt, B19

Zu schnell bei erlaubten 70 km/h

Am Abend des 13.08.2019 wurde ein weißer Ford auf der B19 bei Poppenhausen von der Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck mit 112 km/h gemessen. Hier ist die Geschwindigkeit auf 70 km/h beschränkt, was bedeutet, dass er die Beschränkung um 42 km/h überschritt. Der Pkw-Fahrer aus Thüringen muss nun mit einem Bußgeld von 160 Euro, 1 Punkt und 1 Monat Fahrverbot rechnen.

Mellrichstadt, Lkrs. Rhön-Grabfeld, A71

Von Navigationsgerät abgelenkt

Am Dienstagvormittag ereignete sich auf der A71 zwischen den Anschlussstellen Bad Neustadt und Mellrichstadt in Fahrtrichtung Erfurt ein Verkehrsunfall mit einem Fahrzeug der Straßenmeisterei. Ein Lkw-Fahrer befuhr mit seinem Gliederzug den rechten Fahrstreifen und war durch sein Navigationsgerät abgelenkt. Er übersah – trotz eingeschalteter Rundum- und Blitzleuchten, sowie Warnleittafel nach hinten – das Fahrzeug der Straßenmeisterei, welches im Rahmen einer Kontrollfahrt auf dem Standstreifen fuhr. Der Gliederzug touchierte mit der gesamten rechten Fahrzeugseite die linke Seite des Fahrzeugs der Straßenmeisterei.

An den beteiligten Fahrzeugen entstand insgesamt ein Schaden von ca. 7000 Euro. Verletzt wurde durch den Unfall niemand.
Der polnische Lkw-Fahrer konnte nach der Unfallaufnahme und Zahlung einer Sicherheitsleistung seine Fahrt fortsetzen.

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