Photovoltaikausbau: SKF Schweinfurt setzt auf innovative PV-Leichtmodule für Industriegebäude

Mit speziellen Leichtbau-PV-Modulen, die an Wände und auf wenig belastbare Gebäudeteile geklebt werden, bringt SKF den Photovoltaikausbau voran. Foto: SKF/Holger Laschka

Der eingesetzte Spezialkleber von SunOyster hat eine Klebekraft von 30 Kilogramm pro Quadratzentimeter und sichert damit jedes Modul mit einer Tragkraft von 10 Tonnen ab. „Unter normalen Umständen löst sich das nie“, erklärt Carsten Corino.

Die Leichtmodule verfügen über eine Front aus getempertem Glas, die optimale Steifigkeit gewährleistet. Dadurch ist ein Durchhängen auf Flachdächern ausgeschlossen, und die Glasoberfläche bleibt schmutzabweisend. Außerdem kommen die Module ohne den üblichen Aluminiumrahmen aus und wiegen inklusive Kleber nur vier Kilogramm pro Quadratmeter. Das erleichtert sowohl die Verlegung als auch die direkte Fassadenmontage.

Über den Winter wird SKF die Ausbeute der neuen PV-Fläche beobachten und Erfahrungen mit der Anlage sammeln. Gegebenenfalls können anschließend weitere Dach- und Wandflächen mit der innovativen Technik ausgestattet werden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert