📰 Papst Leo XIV. kontert Kritik von Donald Trump bei Afrika-Reise
Algier/Rom(dpa) – Zum Auftakt seiner Afrika-Reise hat Leo XIV. deutlich auf Kritik aus dem Weißen Haus reagiert. Der Papst machte klar, dass er sich von Donald Trump nicht einschüchtern lassen will.
Kurzüberblick: Papst Leo XIV. weist Kritik von Donald Trump zurück und betont bei seiner Afrika-Reise, dass er sich weiterhin für Frieden und Versöhnung einsetzen will.
✈️ Auftakt der Afrika-Reise sorgt für politische Spannungen
Auf dem Flug von Rom nach Algier, der ersten Station seiner mehrtägigen Reise durch Afrika, reagierte der Papst ungewöhnlich deutlich auf die Vorwürfe aus den USA.
US-Präsident Donald Trump hatte dem Kirchenoberhaupt zuvor eine „schreckliche“ Außenpolitik vorgeworfen. Hintergrund sind die wiederholten Appelle des Papstes, aktuelle Kriege weltweit zu beenden.
🗣️ Papst Leo XIV.: „Ich habe keine Angst“
Während eines Rundgangs durch das Flugzeug – ein Moment, der normalerweise eher informell abläuft – fand der Papst klare Worte:
„Ich habe keine Angst vor der Trump-Regierung.“
Gleichzeitig stellte er klar, dass er sich nicht als politischer Akteur versteht:
„Ich bin kein Politiker. Was ich sage, ist kein Angriff auf irgendjemanden.“
Stattdessen rief er dazu auf, weltweit Brücken für Frieden und Versöhnung zu bauen und Wege zu finden, Konflikte ohne Gewalt zu lösen.
✝️ Deutliche Botschaft des Papstes für Frieden
Ohne den US-Präsidenten direkt zu nennen, kritisierte Leo XIV. auch den Umgang mit religiösen Botschaften:
„Ich glaube nicht, dass die Botschaft des Evangeliums dazu gedacht ist, so missbraucht zu werden.“
Mit einem Zitat aus der Bergpredigt unterstrich er seine Haltung:
👉 „Selig sind die Friedfertigen.“
Damit machte der Papst deutlich, dass für ihn der Einsatz für Frieden ein zentraler Bestandteil seines Amtes ist.
🌍 Angespannte Beziehungen zwischen Vatikan und USA
Das Verhältnis zwischen dem Vatikan und der US-Regierung gilt bereits seit Längerem als angespannt. Die jüngsten Äußerungen zeigen, dass sich die Differenzen weiter verschärfen könnten.
Trotz der Kritik bleibt Papst Leo XIV. bei seiner Linie:
➡️ Dialog statt Konfrontation
➡️ Frieden statt Krieg

