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Pakete des Johanniter-Weihnachtstruckers in den Zielländern verteilt

Catharina Weißenborn / Johanniter

Es war der 32. Johanniter-Weihnachtstrucker, bei dem die Johanniter erneut eine beeindruckende Anzahl an Paketen verteilten. Dabei gaben Menschen an den Abgabestellen insgesamt 66.123 Pakete ab, während Unterstützerinnen und Unterstützer zusätzlich 14.341 Päckchen virtuell packten. Insgesamt kamen so 80.464 Pakete zusammen.

„Es war eine großartige gemeinsame Leistung“, sagt Ulrich Kraus, Projektleiter des Johanniter-Weihnachtstruckers. Denn die Menschen unterstützen den Weihnachtstrucker weiterhin mit großer Bereitschaft. Dieses Engagement ist keineswegs selbstverständlich, weshalb es die Verantwortlichen umso mehr berührt. Zugleich bedeutet diese Hilfe für die Menschen, die die Pakete erhalten, enorm viel.

Zwischen Weihnachten und Neujahr fuhren 69 Helferinnen und Helfer mit 28 Lastwagen nach Albanien, Rumänien und Bosnien. Dort verteilten sie die Pakete mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln persönlich, wobei die Menschen bereits sehnsüchtig auf die Hilfe warteten. Am Ende kehrten alle Ehrenamtlichen zum Jahresende gesund zurück.

Die Begegnungen vor Ort prägten die Ehrenamtlichen dabei besonders stark. „Die Dankbarkeit und Freude der Menschen haben unsere Helferinnen und Helfer tief bewegt“, berichtet Kraus. Denn viele Menschen leben dort unter Bedingungen, die aus unserer Sicht kaum vorstellbar sind. Zudem erzählten die Ehrenamtlichen, wie sehr sich besonders Kinder über alltägliche Dinge freuten, während das Spielzeug für große Begeisterung sorgte.

Die Pakete liefern nicht nur dringend benötigte Lebensmittel und Hygieneartikel, sondern schenken auch Freude und Hoffnung. Vor allem zeigen sie den Menschen, dass andere an sie denken.

Mittlerweile verteilten die Johanniter Pakete in Albanien, Bosnien, Rumänien, der Ukraine und der Republik Moldau. In Ländern, die Ehrenamtliche aus Sicherheitsgründen nicht direkt anfahren konnten, brachten Speditionen die Hilfsgüter. Darüber hinaus planen die Johanniter gemeinsam mit ihren Partnern vor Ort weitere Packaktionen. Gleichzeitig verteilten sie auch in Deutschland zahlreiche Pakete, von denen viele an die Tafeln gingen.

„Wir blicken auf ein schwieriges Jahr zurück, und es wird wohl nicht leichter“, sagt Kraus. Umso dankbarer seien die Johanniter dafür, dass Solidarität und Hilfsbereitschaft weiterhin bestehen.

Neben dem klassischen Paket bieten die Johanniter außerdem virtuelle Päckchen an. Dabei stellen Unterstützerinnen und Unterstützer diese online zusammen, während die gesammelten Spenden von langjährigen Partnern in den Zielländern eingesetzt werden. Dort kaufen sie die Waren ein, packen die Pakete und verteilen sie an hilfsbedürftige Menschen. So enthalten die Päckchen Lebensmittel und Hygieneartikel, die für viele Menschen eine wichtige Hilfe im Alltag bedeuten.

Weitere Informationen zur Aktion sowie zu Spendenmöglichkeiten finden Interessierte unter www.johanniter.de/weihnachtstrucker, auf Facebook unter www.facebook.com/JohanniterWeihnachtstrucker und auf Instagram unter www.instagram.com/johanniter_weihnachtstrucker.

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