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Offener Stammtisch der SPD lockte ins Sportheim von Geldersheim

(von links): Kreistagskandidatin Martina Braum, Ortsvereinsvorsitzender Georg Pawlak, Gemeinderatskandidat Dominik Schüler, Landrat Florian Töpper, Gemeinderätin und Kreistagskandidatin Irmgard Pawlak. Foto: Kerstin Krammer-Kneißl

Die SPD in Geldersheim konnte sich bei ihrem offenen Stammtisch im Vorfeld der Kommunalwahl am 15. März über eine große Resonanz freuen. Ortsvorsitzender Georg Pawlak stellte die Gemeinderatsliste vor, auf der bewährte ebenso wie neue und junge Kräfte vertreten sind. Unmittelbar nach den amtierenden Gemeinderäten Herbert Ziegler und Irmgard Pawlak findet sich auf Platz 3 der 33-jährige Dominik Schüler, von Beruf Ausbildungsmeister bei ZF. Landrat Florian Töpper zeigte in seinem Redebeitrag die gute Entwicklung des Landkreises in den vergangenen Jahren auf, wobei er die niedrige Arbeitslosenquote, das hohe Beschäftigungswachstum und den Schuldenabbau unterstrich. Das Landratsamt werde nach seinen Plänen auch in Zukunft eine aktive Rolle als Dienstleister für Bürger und Wirtschaft spielen. Die Mobilitätswende werde gelingen, wenn das beschlossene Mobilitätskonzept konsequent umgesetzt werde. Die gute und zielgerichtete Zusammenarbeit mit Geldersheim, Niederwerrn und der Stadt gelte es fortzusetzen, um in den Conn Barracks ein Gewerbegebiet von besonderer Qualität zu entwickeln. Eine zukunftsfähige Landwirtschaft stehe auch künftig im Fokus der Kreispolitik, die Förderung von Regionalität in der Lebensmittelversorgung werde auch in die Gründung des vom Kreistag mit breiter Mehrheit beschlossenen Landschaftspflegeverbands einfließen. Dass seine erneute Kandidatur von SPD, Freien Wählern, Bündnis 90/Die Grünen und einer überparteilichen Wählerinitiative unterstützt werde, freue ihn besonders deshalb, da dies seinem Ziel, Landrat für alle zu sein und zu bleiben, entspreche. Den Landkreis wirtschaftlich stark, sozial gerecht und ökologisch nachhaltig zu gestalten gelinge dann am besten, wenn sich möglichst viele Kräfte in der Kreispolitik wiederfinden, so Töpper. Eine angeregte Diskussion machte deutlich, dass Kommunalpolitik an diesem Abend greifbar und spannend präsentiert wurde.

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