Schweinfurt (red). Es wird bei den bisher feststehenden sieben Kandidaten für das Oberbürgermeisteramt in Schweinfurt bleiben. Sandra-Bernadett Grätsch hat wenige Tage vor dem Ende der Bewerbungsfrist den Kampf um genügend Unterschriften für eine Bewerbung aufgegeben. Selbst aktive Werbung direkt vor dem Rathaus konnte nicht genügend Unterschreibende motivieren, um die nötige Zahl von etwa 340 Unterstützern zusammenzubringen. Dies wäre nötig gewesen, da Grätsch keiner Partei angehört.
Auf ihrer eigenen Homepage zieht die Medienschaffende dennoch ein positives Fazit ihrer Bewerbung. Geboren wurde dieses Projekt demnach „aus einer Bierlaune heraus“. So ganz ernst gemeint war es wohl nicht, denn das Ziel sei es gewesen, den Weg zu einer Kandidatur für ein kommunales Amt plastisch und für den Bürger leicht verständlich im Eigenversuch darzustellen – insbesondere dann, wenn man keiner Partei angehört.
Nach ihrer Ansicht war es der kurze Bewerbungszeitraum, viel Papierkrieg und der Umstand, dass persönlich im Rathaus unterschrieben werden musste. am Ende zu hohe Hürden. Interessant sei die Erfahrung allemal gewesen, auch wenn ihr immer wieder auch Hass entgegen schlug.

