Schweinfurt (red). 100 Prozent Zustimmung gab es bei der Nominierungskonferenz für Florian Töpper. „Damit waren alle für den Landrat, der schon seit 2013 Landrat für alle ist“, schreibt die Landkreis SPD in einer Presseaussendung.
„Wir wollen die erfolgreiche Politik unseres Landrats fortsetzen und für eine breite Mehrheit im Kreistag kämpfen!“. Dies kündigte Kreisvorsitzende Martina Braum an. Nicht nur die SPD-Basis stehe geschlossen hinter Töpper. Auch die Fraktionssprecher der Grünen, Birgit Schmitt und Freien Wähler mit FDP, Oliver Brust sicherten ihre volle Unterstützung zu. Da war viel Dankbarkeit und Respekt über die gemeinsame Arbeit der letzten Jahre herauszuhören. Gerade in den Krisenzeiten der letzten Jahre habe Florian Töpper einen kühlen Kopf bewahrt, sei es die Energiekrise, die Coronapandemie oder die Flüchtlingsbewegungen, so die Verlautbarung weiter. Vor allem aber habe Töpper sich als Brückenbauer hervorgetan: Nur so war es möglich den Beitritt zum Nahverkehrsverbund Mainfranken federführend zu organisieren und alle politischen Akteure parteiübergreifend mit ins Boot zu holen.
Sennfelds Altbürgermeister Emil Heinemann sprach im Namen der überparteilichen Wählerinitiative: „Kommunalwahl ist immer auch Persönlichkeitswahl!“, appelliert Heinemann und erinnerte an den Wert der freiheitlichen Demokratie. Den Vorschlag und Empfehlung zur Kandidatur im Rahmen der Nominierungsversammlung gab Stefan Rottmann: Er lobte in persönlichen Worten die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Als bürgernah, verlässlich, glaubhaft und enorm fleißig charakterisierte er Florian Töpper. Es gehe in diesen unsicheren Zeiten vor allem auch um Stabilität, Zuversicht und Vertrauen, das der amtierende Landrat verkörpert und ausstrahlt.
Überparteilich und konsequent
In seiner Bewerbungsrede unterstrich Florian Töpper den Willen weiterhin überparteilich und konsequent für eine positive Entwicklung des Landkreises und aller 29 Gemeinden arbeiten zu wollen. Exemplarisch griff er einige bedeutende und wichtige Projekte der vergangenen Jahre auf. Eine große Errungenschaft und lange für unmöglich geglaubt war der Beitritt zum Nahverkehrsverbund Mainfranken, aber auch die Einführung des „CallHeinz“ revolutionierte den ÖPNV im Landkreis.
Bedeutende Schulhaussanierungen bzw. Neubauten, zuletzt das Berufsschulzentrum Alfons Goppel, das die bis dato in der Geschichte des Landkreises größte Baumaßnahme darstellte, fielen in die Amtszeit Töppers. Viele Infrastrukturmaßnahmen wurden angeschoben oder bereits umgesetzt: Aktuell läuft der Neubau des Kreisbauhofs- mit Feuerwehratemschutzwerkstatt in Niederwerrn. Die Abfallwirtschaft des Landkreises gilt als vorbildlich, innovativ und nachhaltig – weitere Wertstoffhöfe sollen in den kommenden Jahren in den Gemeinden entstehen. In der Entwicklung der Konversionsflächen „ConnBaracks“ sieht der Landrat das größte Potenzial und Entwicklungschancen für die Region. Er will sich dafür einsetzen, die Erschließung und Entwicklung konsequent fortzuführen.
Dank der aktiven Rolle des Landkreises unter anderem beim Thema Innenentwicklung, haben sich auch die Bevölkerungszahlen positiv entwickelt bzw. konnten wichtige Impulse für die Aktivierung der Ortskerne gesetzt werden. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit bildete auch der Klimaschutz und die Energiewende, die im Kleinen wie im Großen Umsetzung fand. Dass der Landkreis bis heute einer der niedrigsten Kreisumlagen in Bayern vereinnahmt, beweise, wie sparsam und effizient im Landkreis gearbeitet werde.
Richter am Amtsgericht Schweinfurt
Der 46-jährige Florian Töpper ist seit Februar 2013 Landrat des Landkreises Schweinfurt. Zuvor war er Mitglied des Kreistags und Stellvertretender Bürgermeister seiner Heimatgemeinde Dittelbrunn. In seiner Zeit bevor er zum Landrat gewählt wurde, war er Richter am Amtsgericht Schweinfurt. Zuletzt wurde er mit einre überwältigenden Mehrheit von 73,46% der Stimmen im Landkreis wiedergewählt.
„Die Menschen vertrauen Florian Töpper und wollen ihren Landrat behalten. Seine unaufgeregte, verbindliche und verbindende Art, seine Klarheit und sein Arbeitsethos passen zum Landkreis und seinen Menschen“, erklärt Stefan Rottmann, Fraktionsvorsitzender und Bürgermeister.

