Neue Führung für den Gadenverein Geldersheim – Seit 30 Jahren gibt es Kunst und Kultur in den Gaden

Geldersheim (red).  Einen Wechsel gab es an der Spitze des Gadenvereins Geldersheim: Nach 30 Jahren als Gesicht und Motor an der Spitze trat die bisherige Vorsitzende Claudia Cebulla nicht mehr an, um die Verantwortung in jüngere Hände zu übergeben. Auch ihre Stellvertreterin Annemarie Schuler, die acht Jahre ihr organisatorisches Talent in den Verein einbrachte, übergab ihr Amt.

Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung wurde Martin Schlör zum neuen Vorsitzenden gewählt, neuer Stellvertreter ist Sebastian Gläser. Im Amt bestätigt wurde die Schriftführerin Claudia Barth, ebenso Renate Mauder, die noch für eine Übergangszeit dem neuen Team als Schatzmeisterin zur Seite stehen wird. Karin Lorenz und Kevin Simon wurden erneut zu Beisitzern gewählt. Neu in diesem Amt sind Martina Mangold und Bernhard Schmee.

Eine der ersten Aufgaben des neuen Vorstandes wird die Planung des 30-jährigen Jubiläums des Vereins sein, der im Juni 1994 gegründet wurde, um die sanierten Gaden kulturell zu nutzen. Inzwischen ist die Kleinkunstbühne sowie die Galerie in den Gaden zu einer festen Instanz in der Region geworden. Neben Konzerten, Lesungen und Ausstellungen findet dort auch jeden Herbst das Gadenfest statt.

Die neue Führung des Gadenvereins ist sich der übernommenen Verantwortung bewusst. Der Verein hat seit drei Jahrzehnten das kulturelle Leben Geldersheims und der Region stark geprägt und wird auch in Zukunft ein abwechslungsreiches Angebot bereitstellen. Sicherlich bleibt Bewährtes erhalten, dennoch können sich Interessierte jetzt schon auf neue Angebote, zum Beispiel auch für jüngere Generationen, freuen.

Als nächste Veranstaltung ist eine Vernissage am 22. März 2024 geplant. Unter dem Titel „Leben in Kontrasten“ zeigen Doris und Mona Rückel in der Gadengalerie bis Ende April eigene Werke. An diesem Abend haben Kunstliebhaber und Kunstliebhaberinnen die Möglichkeit, die Künstlerinnen persönlich zu treffen und gemeinsam mit diesen auf die Ausstellung ihrer vielfältigen Werke anzustoßen. Der Eintritt ist frei. 

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