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Nach dem Umbau kann die Zukunft kommen

Niederlassungsleiter Robert Manger mit seinen langjährigen Mitarbeitern Daniela Dohles (Augenoptikerin), Thorsten Seebauer (stellv. Niederlassungsleiter) sowie die Leiterin Hörakustik Gisela Manger (Augenoptiker- und Hörakustikmeisterin). Foto: Daniel Wiener, Redakteur

Fielmann-Filiale am Gerorg-Wichtermann-Platz erstrahlt nun noch schöner

Nach dreimonatiger Umbaupause hat die Fielmann-Filiale am Georg-Wichtermann-Platz wieder eröffnet. Mit zahlreichen Eröffnungsangeboten durften die Kunden mit feiern. Die „Fielmann Four“ um ihren Frontmann Eggert Johannsen von den Original-Rattles sorgten musikalisch für eine Zeitreise zurück ins Alter von Beat und Rock ´n´ Roll. Am Glücksrad gab es Gewinne und ein Charlie-Chaplin-Show-Double unterhielt die zahlreichen Gäste.
Zu Ende ging damit auch die Ausweichphase, denn während des Umbaus liefen die Geschäfte in den Behelfsräumen der ehemaligen Santander-Bank in der Zehntstraße weiter. Immerhin 15 Jahre ist es schon her, dass die Fielmann-Filiale an den Georg-Wichtermann-Platz umgezogen ist. Niederlassungsleiter Robert Manger erinnert sich noch genau. „1988 haben wir hier in Schweinfurt in der Keßlergasse mit drei Beratungstischen angefangen“. Mit dem Gesamtkonzern ist auch die Nachfrage nach Fielmann-Brillen in Schweinfurt gewachsen und die Suche nach einem repräsentativen Standort in Schweinfurts Mitte fand dann 2005 ein Ende. „Der Georg-Wichtermann-Platz ist ideal für uns, gute Kundenfrequenz und eine Tiefgarage vor der Tür sind hervorragende Geschäftsbedingungen“. Der Niederlassungsleiter bezieht in sein Lob aber auch ausdrücklich sein engagiertes Team mit ein. „Sie alle haben die Fielmann-Philosophie verinnerlicht und gehen mit Leidenschaft ihrem Beruf nach.
Mit dem Umbau setzt Fielmann zudem ein Zeichen für Beratungsformen der Zukunft. Diese soll nach wie vor Ort erfolgen, gleichwohl aber auch digitale Services bieten. „Die Brille ist heute ein Kunstobjekt, das möchte der Nutzer vor dem Kauf in der Hand halten, selbst ausprobieren“, stellt er immer wieder fest. Trotz Online-Angeboten werden auch heute noch 98 Prozent aller Brillen in Ladengeschäften angepasst und gekauft. „Diesen Service möchten die Menschen nicht missen“.
Die digitalen Services sind somit nur eine Ergänzung im Angebot, sollen aber weiter ausgebaut werden. Erst für 2025 rechnet Fielmann damit über Internet Sehtests oder Zentrierungen so vornehmen zu können, dass eine Anpassung bedenkenlos von zuhause aus möglich ist.

Schon seit 2008 bietet Fielmann in Schweinfurt darüber hinaus Hörsysteme an, In drei eigens dafür eingerichteten Räumen können entsprechende Messungen und Anpassungen vorgenommen werden. Diese Abteilung leitet Gisela Manger (Augenoptiker- und Hörakustikmeisterin).
Fielmann gibt es seit 1972. Günther Fielmann eröffnete damals seine erste augenoptische Filiale in Cuxhaven. heute nimmt Fielmann für sich in Anspruch jede 2. Brille in Deutschland zu verkaufen. 2018 gab Fielmann mit 736 Niederlassungen (davon 600 in Deutschland) 8,15 Mio. Brillen an seine Kunden ab und erwirtschaftete damit einen Umsatz von 1,65 Mrd. Euro. Da dies aber nur 21 Prozent Marktanteil entspricht, ist dies ein Beweis für die hohe Preiswürdigkeit des Marktführers.
Die 37 Mitarbeiter in Schweinfurt sind Teil eines fast 20.000 Mitarbeiter starken Teams in ganz Deutschland. Knapp 3.900 Auszubildende erlernten 2018 einen augenoptischen Beruf. Jährlich gehen 10.000 Bewerbungen um einen der 1.500 Ausbildungsplätze ein.
Fielmann bietet viele Brillen zum Null-Euro-Tarif an. Möglich macht dies eine Eigenkollektion, die gute Qualität und modische Trends miteinander verbindet. Darüber hinaus werden auch viele Modelle der großen Markennamen angeboten. Das Team der Schweinfurter Fielmann-Filiale am Georg-Wichtermann-Platz berät gerne.

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