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Mitgliederversammlung der Unterfränkischen Kachelofenbauer-Innung in Schweinfurt

Herr Dinkel bei seinem Vortrag im SHK-Bildungszentrum. Foto: Christine Bock

Die Mitglieder der Unterfränkischen Kachelofen- und Luftheizungsbauer-Innung treffen sich schon seit Jahren einmal im Jahr zu einem mehrtägigen Arbeitsseminar mit Rahmenprogramm innerhalb ihres Innungsgebiets. Diesmal luden Obermeister Michael Heigel und Geschäftsstellenleiter Josef Bock aufgrund der Corona-Pandemie ins SHK-Bildungszentrum nach Schweinfurt zu einem eintägigen Treffen mit Rahmenprogramm ein. – Und es kamen viele! Bereits am Vormittag trafen sich die Vorstände zu ihrer regulären Sitzung. Am frühen Nachmittag kamen die weiteren Mitglieder und auch die geladenen Marktpartner dazu. Es gab ein freudiges Hallo, allerdings diesmal ohne Handschlag und Umarmung: Es galt, Abstand zu halten und Maske zu tragen. – Dies war zwar ungewohnt, aber alle waren sich einig, dass es eben das Gebot der Zeit ist und erforderlich, um Schaden abzuwenden. So war der erste Punkt der Mitgliederversammlung nach der Begrüßung auch die Unterweisung von Geschäftsstellenleiter Josef Bock bezüglich der Verhaltensregeln gemäß dem Hygiene-Konzept des Hauses. Er fuhr fort mit einem Überblick über die Veranstaltungen des laufenden Jahres: Viele Schulungen mussten ausfallen, da gemäß der staatlichen Anordnung das Bildungszentrum wegen der Pandemie vom 16. März bis 10. Mai 2020 geschlossen bleiben musste. Es folgte ein Fachreferat vom Technischen Innungswart der Kaminkehrer-Innung Unterfranken, Herrn Christian Dinkel zu den Themen „Nachrüstverpflichtung von Einzelraumfeuerstätten“ und „Messpflicht BImSchV von wasserführenden Kachelöfen“. Aufkommende Fragen beantwortete Herr Dinkel umgehend. Der Technische Innungswart Michael Falger, der auch Vorstandsmitglied beim Fachverband SHK Bayern ist, berichtete über „Neues vom Fachverband“, sowie über die Tätigkeiten der Fachkommission, deren Vorsitzender er ist. Anschließend tauschten sich die Mitglieder bei Kaffee und Kuchen aus und stärkten sich, bevor es dann am Marktplatz in Schweinfurt weiter ging. Zwei Gästeführer zeigten die Schönheiten der Stadt und berichteten über den Erfindergeist der Schweinfurter in früheren Zeiten. Schweinfurt ist als Kugellagerstadt bekannt und auch das Schweinfurter Grün ist ein Begriff. Vom jungen Ernst Sachs wurde in Schweinfurt die Freilaufnabe für das Fahrrad konstruiert und gebaut. Friedrich Rückert hingegen war ein bedeutender Dichter und Sprachgenie des 19. Jahrhunderts. Sein Geburtshaus steht am Marktplatz. Zum Abschluss traf man sich im Lokal „Neue Schranne“, welches typisch fränkische Speisen anbietet und Bier von Brauereien der Umgebung, so auch das Klosterbier vom Kreuzberg oder ein Bamberger Schlenkerla. Alle waren sich einig: Schweinfurt ist eine schöne Stadt und hat viel Sehens- und Wissenswertes zu bieten! – Nicht nur im Bereich der Weiterbildung im SHK- und Kachelofenbauer-Handwerk….

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