Gedenken an historische Ereignisse
Die Nominierungsversammlung der Euerbacher SPD begann mit einem Gedenken an die Opfer der Reichspogromnacht. Vorsitzender und Bürgermeisterkandidat Jochen Kraft erinnerte zudem an die Ausrufung der Republik 1918 und den Fall der Mauer 1989. Kraft betonte, dass der 9. November trotz der belasteten Geschichte kein schlechtes Datum sei, um eine Liste für eine demokratische Wahl aufzustellen.
Dank an die Kandidatinnen und Kandidaten
Kraft bedankte sich bei allen Kandidatinnen und Kandidaten für ihr ehrenamtliches Engagement. Auch der ehemalige Vorsitzende und langjährige Gemeinderat Bernd Schraut lobte den Mut der Bewerberinnen und Bewerber: „Ich habe großen Respekt vor dem Mut, den es braucht, um sich für diese Aufgabe zur Verfügung zu stellen.“
Rückblick auf die letzte Wahlperiode
In der vergangenen Wahlperiode hatte die SPD-Liste drei Mandate erhalten, die von Jochen Kraft, Andreas Schraut und Uwe Böhm wahrgenommen wurden. Kraft betonte, dass die Zusammenarbeit stets von gegenseitigem Respekt geprägt war und man gemeinsam vieles erreichen konnte. Ziel sei es, die drei Mandate zu verteidigen und nach Möglichkeit zusätzliche Sitze zu gewinnen.
Einstimmige Nominierung für die Gemeinderatswahl
Unter der Leitung von Thomas Wohlfahrt, Bürgermeisterkandidat der SPD in Niederwerrn, wurden einstimmig die Weichen für die anstehende Gemeinderatswahl gestellt.
Nominierten Kandidatinnen und Kandidaten:
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Jochen Kraft
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Ursula Engels
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Andreas Schraut
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Jana Schraut
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Uwe Böhm
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Kerstin Neubert
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Bernd Rausch
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Verena Hackel
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Dominik White
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Claudia Rausch
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Bernd Schraut
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Christina Schmelzer
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Hubert Guggenbichler
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Claudia Kraft
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Ralf Hemmerich
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Reiner Schraut
Ersatzkandidaten: Theo Hollmann und Oliver Hackel
Vielfalt und Engagement in der SPD-Liste
Jochen Kraft bezeichnete die Liste als „großartige Mischung aus Jugend und Erfahrung, aus Männern und Frauen mit ganz viel Kompetenz und vor allem Leidenschaft für unsere drei Dörfer Euerbach, Obbach und Sömmersdorf.“ Die SPD habe sich bewusst geöffnet und auch Nicht-Mitglieder aufgenommen. Besonders hob Kraft hervor, dass die SPD als einzige Liste Kandidatinnen und Kandidaten aus allen drei Ortsteilen stelle und damit Politik über Dorfgrenzen hinweg gestalte.

