Schweinfurt (red). An diesem Donnerstag könnte sich die Bayerische Eishockey-Meisterschaft entscheiden. Wenn die Pinguine aus Königsbrunn um 20 Uhr im Icedome auf das Eis gehen haben sie den ersten Matchpuck im Gepäck.
Der EHC Königsbrunn ist heiß darauf, den Titel, den er im vergangenen Jahr an Erding verloren hat, wieder in die Brunnenstadt zu holen. Zwar haben die Augsburger Vorstädter keine Ambitionen je in die Oberliga Süd aufzusteigen, aber sie haben sich in den letzten Jahren das Sammeln der bayerischen Meistertitel auf die Fahne geschrieben. 2022/23und 2023/24 holte man sich den Titel, den man in dieser Saison auch wieder feiern möchte.
Beginn der Finalserie
Zu Beginn der Finalserie sah es auch danach aus, als werde es für die Pinguine ein Spaziergang. Als Tabellenerster der Hauptrunde genoß man im ersten Finalspiel Heimrecht gegen die Dogs. Am Ende stand es 4:1 für Königsbrunn.
Dem Auftaktsieg ließ man einen 4:3 Sieg in Schweinfurt folgen, Serienstand 2:0. Vermutlich hatte man das dritte Spiel in der heimischen Arena bereits gedanklich gewonnen. Die Mighty Dogs hatten aber ihre Lehren aus den ersten Spielen gezogen und holten sich einen 5:0 Erfolg. In Spiel gab es einen 5:3 erfolg der Dogs, der Serienstand danach: 2:2.
Am vergangenen Sonntag ging es erneut nach Königsbrunn. Diesmal hatten die Schwaben den besseren Start. Erdt, Riedl und Kaiser brachten den ERC mit 3:0 in Führung. Schweinfurts Coach Sergej Waßmiller reagierte und tauschte die Goalies, Benny Roßberg kam für Leon Pöhlmann. Als Asmus nach Zuspiel von Kleider in der 50. Minute auf 1:3 verkürzte gab es wieder Hoffnung unter den zahlreichen Dogsfans auf eine von Erfolg gekrönte Aufholjagd.
Zwei Spieler der Pinguine auf der Strafbank
Vier Minuten vor Spielende mussten zwei Spieler der Pinguine auf die Strafbank. Coach Waßmiller reagiert, nahm Goalie Roßberg vom Eis, allerdings konnten die Dogs daraus kein Kapital schlagen. Endstand 3:1 für Königsbrunn, Serienstand nunmehr 2:3 aus Schweinfurter Sicht.
An diesem Donnerstag (Spiel findet nach Redaktionsschluss statt) heißt es für die Dogs nun siegen oder fliegen. Nur durch einen Sieg bleiben sie im Rennen um die Meisterschaft. Das der Icedome zu einem Tollhaus werden wird ist ziemlich sicher. Dem EHC wird in dieser Partie Szegedin fehlen, der nach einer Schlägerei nach Spielende mit einer Spieldauerstrafe beleget wurde. Bei einem Schweinfurter Sieg steht am Ostersamstag um 20 Uhr das finale Finalspiel in der Königsbrunner Eisarena an. Sollte es zu Spiel 7 kommen, werden wiederum Fanbusse nach Königsbrunn fahren. Anmeldungen nehmen die Fanclubs unter den bekannten social media Adressen entgegen.