Maininsel Schweinfurt wird grüner: 26 neue Bäume für Lebensqualität

Die Initiatorinnen von „Natur statt Beton“, Anette Klotzek und Ulrike Schneider (beide Zukunft.ödp), freuen sich über die angekündigten Nachpflanzungen auf der Maininsel. Foto: Kristina Herbst

Zukunft.ödp begrüßt Kurswechsel der Stadt

Schweinfurt. Die Maininsel in Schweinfurt soll künftig deutlich grüner und attraktiver werden. Darüber freuen sich Stadträtin Ulrike Schneider und Anette Klotzek, Initiatorinnen der Aktion „Natur statt Beton“ in einer Pressemeldung:

„Und es geht doch!“, erklären beide mit Blick auf die angekündigten Nachpflanzungen entlang des Mainufers. Die Stadt Schweinfurt hatte den Antrag der Zukunft.ödp lange abgelehnt. Ziel war es, die Maininsel durch die Nachpflanzung von 26 abgestorbenen Bäumen aufzuwerten und die Aufenthaltsqualität deutlich zu verbessern.

Bislang waren die Forderungen mit Verweis auf hohe Kosten oder ungeeignete, zu kleine Baumscheiben zurückgewiesen worden. Umso überraschender sei nun der Kurswechsel der Stadtverwaltung kurz vor dem Wechsel an der Rathausspitze.

Natur statt Beton unterstützt Begrünung der Maininsel

Die Initiatorinnen des Bürgerbegehrens „Natur statt Beton“ hatten bereits zu Jahresbeginn angekündigt, sich für eine grünere Maininsel einzusetzen. Von ursprünglich 27 Bäumen entlang des Mains war zu diesem Zeitpunkt nur noch ein einziger erhalten geblieben.

 1.000 Euro Spende für neue Bäume

„Mit einer Spende von 1.000 Euro aus dem Budget von ‚Natur statt Beton‘ werden wir die Begrünung der Maininsel unterstützen“, erklärt Anette Klotzek. Das Geld solle an die Stadt überwiesen werden, sobald die Baumreihe entlang des Mainufers vollständig wiederhergestellt sei.

Mehr Schatten und bessere Aufenthaltsqualität

Auch aus ökologischer und sozialer Sicht seien die neuen Bäume wichtig, betont Ulrike Schneider.

Senioren profitieren von neuen Schattenplätzen

„Die Maininsel braucht dringend mehr Schatten und Aufenthaltsqualität.“ Besonders für die Bewohnerinnen und Bewohner des Pflegezentrums Maininsel seien die neuen Bäume eine deutliche Verbesserung. „Im Sommer ist ein Aufenthalt am Main bei großer Hitze kaum möglich, wenn es keinen Schatten gibt.“

Kritik an Betonflächen auf der Maininsel

Anette Klotzek kritisiert zudem die bislang fehlende Begrünung am Mainufer: „Die Maininsel ist auf der Mainseite noch immer eine Betonwüste.“ Mit den geplanten Pflanzungen ändere sich dies nun endlich.

Trotz der positiven Entwicklung sehen Schneider und Klotzek weiteren Handlungsbedarf – insbesondere bei der Sauberkeit auf der Maininsel sowie bei den regelmäßigen Autotreffs.

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