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Keine Gewalt gegen Frauen!

Das Schweinfurter Rathaus erstrahlt am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen in Orange. Ein Leuchtzeichen des Zonta Clubs Bad Kissingen-Schweinfurt. Foto: Wolfgang Großpietsch

Schweinfurter Rathaus erstrahlte in Orange!
Zonta Club Bad Kissingen-Schweinfurt setzt ein leuchtendes Zeichen

Am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen hat der Zonta Club Bad Kissingen-Schweinfurt ein leuchtendes Beispiel gesetzt: Das Schweinfurter Rathaus wurde in Orange angestrahlt – als Zeichen der weltweiten Kampagne „Zonta sagt Nein zu Gewalt gegen Frauen!“
Die Präsidentin des Zonta Clubs Bad Kissingen-Schweinfurt, Doris Engelhardt, formulierte anlässlich der Aktion Zonta says NO, „dass die Ausübung der Gewalt eine grobe Verletzung der Menschenrechte ist. Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist die weltweit häufigste Menschenrechtsverletzung. Sie kennt keine nationalen oder kulturellen Schranken und betrifft Millionen Frauen und Mädchen in allen sozialen Schichten weltweit. Mit unserer Kampagne Zonta says NO wollen wir auf diese gravierende Menschenrechtsverletzung aufmerksam machen und die Menschen wachrütteln. Und wir wollen die betroffenen Frauen und Mädchen ermutigen, ihre Rechte wahrzunehmen und sich zur Wehr zu setzen, Beratungsstellen aufzusuchen und Hilfe anzunehmen. Denn viele Opfer schweigen aus Scham oder aus Angst vor weiterer Gewalt.“
Unterstützt wurde diese besondere Licht-Aktion des Zonta Clubs Bad Kissingen-Schweinfurt von der Stadt und dem Landkreis Schweinfurt.

Von Beginn an unterstützt der Zonta Club Bad Kissingen-Schweinfurt das Schweinfurter Frauenhaus finanziell. Hier können von Gewalt bedrohte oder betroffene Frauen und Mädchen Zuflucht finden. Zudem fördert der Club das Projekt „Soul Femme“ der Erlöserschwester, wo geflüchtete Frauen im Ankerzentrum durch psychosoziale Beratung unterstützt werden um ihre Erfahrungen der Flucht zu verarbeiten. Immer wieder wird auch SOLWODI unterstützt, eine Initiative gegen Zwangsprostitution.
Im Rahmen von Zonta Says No macht Zonta International zudem auf die Problematik der weit verbreiteten Kinder- und Zwangsehen aufmerksam. Ein Problem, das mit den weltweiten Flucht- und Migrationsbewegungen zunehmend auch in den hiesigen Beratungsstellen ankommt.

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