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„Jubilarehrung der IG Metall Schweinfurt“

v.l. Herbert Brandenstein, Harry Iskrzycki, Werner Kaupert, Ottmar Kirchner, Jürgen Klopf, Andreas May, Ralf Mesch, Robert Moller, Klaus Osswald, Karl Rüttinger, Waltfried Schmidt, Dieter Schulz, Herbert Spath, Klaus Ullmann, Dietmar Walk, Walter Weinig, Franz Weyrauther, Ludwig Bühl, Winfried Endres, Eddi Klug, Gerhard Kuhn, Manfred Pacyga, Erich Schober, Rudolf Schweinfest, Rudolf Strätz, Christian Wagner, Karl Franz Weinmann. Foto: IG Metall Schweinfurt

Engagement der Mitglieder gewürdigt

Es ist eine gute und schöne Tradition der IG Metall Schweinfurt, jedes Jahr im Herbst ihre Mitglieder zu ehren, die 40, 50 oder 60 Jahre – und auch sieben Jahrzehnte ihrer Gewerkschaft verbunden sind. Im feierlichen Rahmen wurden am 30. Oktober 2019 die Jubilare im Konferenzzentrum Schweinfurt begrüßt.

Insgesamt freut sich Andrea Sicker, Gewerkschaftssekretärin, in ihrer Begrüßung über 385 Jubilare und insgesamt 17.540 Jubeljahre. Davon wurden 14 Mitglieder für 70 Jahre Mitgliedschaft, 36 Kolleginnen und Kollegen für 60 Jahre, 100 Personen für 50 Jahre und 235 für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

Die IG Metall Schweinfurt dankte den Jubilaren für die Treue, die jahrelange Unterstützung und ihr Engagement – auch in schwierigen Zeiten, die man gemeinsam bewältigt habe. Durch das Bekenntnis zur IG Metall, über viele Jahrzehnte, haben sich die Mitglieder für gerechte Löhne und gute Arbeitsbedingungen eingesetzt.
Deshalb nimmt die Jubilarehrung der IG Metall Schweinfurt auch immer einen besonderen Platz unter den Veranstaltungen im Jahr ein.

Stellvertretend für alle anwesenden Jubilare ehrte und dankte Thomas Höhn, 2. Bevollmächtigter der IG Metall Schweinfurt, folgenden Mitglieder:
Wilhelm Licha (70 Jahre), Hermann Ziegler (60 Jahre), Helmut Nickel (50 Jahre), Manfred Pacyga (40 Jahre). In einem gemeinsamen Interview mit den Kollegen berichteten diese über ihre Anfänge im Arbeitsleben, die Beweggründe Mitglied in einer Gewerkschaft zu werden und was für sie die IG Metall bedeutet. Die Verbundenheit zur Gewerkschaft war bei den Befragten deutlich spürbar.

In seiner Festrede beglückwünschte der 1. Bevollmächtigte der IG Metall, Peter Kippes, ebenfalls die Jubilare und stellte die Bedeutung von Gewerkschaften früher wie heute heraus. „Es hat sich immer gelohnt sich für seine Interessen einzusetzen“, so Kippes. Als einprägsames Beispiel nannte er den Widerstand in der Wälzlagerkrise Anfang der 1990er mit über 10.000 Menschen am Marktplatz und den Marsch nach Bonn, der eine Welle der Solidarität auslöste. Zusammenhalt und die Solidarität zueinander, sind unabdingbare Bestandteile unserer Gesellschaft und machen die IG Metall und ihre Mitglieder aus.

Musikalische Begleitung der „Gaudiprofis“ rundete die Feierlichkeit ab und die Gäste nutzten die Gelegenheit, sich auszutauschen und den Nachmittag ausklingen zu lassen.

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