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Glückwünsche an Rudolf Müller

Das Geburtstagskind Rudolf Müller. Foto: SPD

Altbürgermeister und nun auch Gemeinde- und Kreisrat a.D.

Auch wenn die Feier Corona-bedingt im kleinsten Familienkreis stattfinden muss, so dürfte Rudolf Müller zu seinem heutigen 70. Geburtstag viele telefonische Glückwünsche entgegennehmen. Auf der kommunalpolitischen Bühne ist er seit mehr als drei Jahrzehnten Zuhause und wirkte an entscheidender Stelle mit. Zuletzt war er Mitglied des Schonunger Gemeinderats und des Schweinfurter Kreistags. Alleine dem Kreisparlament gehörte der Abersfelder ununterbrochen fünf Perioden, also 30 Jahre an und besetzte während seiner politischen Laufbahn auch einflussreiche Gremien wie den Kreisausschuss. Seit vielen Jahren gehört er daher auch zur Runde der Inhaber der Ehrenurkunde des Landkreises.

Höhepunkt war schließlich die Wahl zum 1. Bürgermeister der Großgemeinde Schonungen im Jahre 1988, aber auch die Position des 2. Bürgermeisters bekleidete er einige Jahre. Während seiner Bürgermeisteramtszeit wurden weitreichende Infrastruktur-, Kanal- und Straßenbauprojekte abgewickelt, die maßgeblich zu einer positiven Gemeindeentwicklung in Schonungen und den Ortsteilen beitrugen. Aber auch die Kulturarbeit war ihm eine Herzensangelegenheit: Unter seiner Regie fand so beispielsweise die erste Schonunger Weihnacht statt. Aufgrund seiner unzähligen Verdienste wurde er vom Gemeinderat mit dem Ehrentitel Altbürgermeister ausgezeichnet.

Als bodenständig, heimatverbunden und bürgernah charakterisiert Schonungens amtierender Bürgermeister und SPD-Kreisfraktionssprecher Stefan Rottmann den Jubilar. Von der „aktiven Politik“ hat sich Rudolf Müller zum Ende der Legislaturperiode nun verabschiedet: „Sein Erfahrungsschatz und seine wertvollen Wortbeiträge werden uns sehr fehlen.“, würdigt Rottmann Müller’s Engagement. Darüber hinaus bleibt er aber einer Vielzahl von Vereinen in Abersfeld und der Gemeinde als Mitglied weiterhin treu.

Besonders verdient habe er sich auch um den SPD-Kreisverband gemacht: In verschiedensten Funktionen und Ämtern war Rudolf Müller aktiv, zuletzt engagierte er sich im Kreistagswahlkampf.

Landrat Florian Töpper hat in Rudolf Müller einen langjährigen politischen Weggefährten und Freund, auf dessen Rat er auch künftig nicht verzichten möchte: „Der Kommunalpolitiker Rudolf Müller ist schon immer ein Arbeiter im besten Sinne des Wortes gewesen, uneitel und im Einsatz auch und gerade für die Schwächeren in der Gesellschaft“, so Florian Töpper.

Auch für den Landtag kandidierte er 2003. Jetzt im politischen „Unruhestand“ wird er sich vor allem dem Radfahren widmen.

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