Gemeinde Grafenrheinfeld ehrt engagierte Blutspenderinnen und Blutspender
Im Rathaus von Grafenrheinfeld hat Bürgermeister Christian Keller gemeinsam mit dem Bayerischen Roten Kreuz langjährige Blutspenderinnen und Blutspender geehrt. Sie leisten seit vielen Jahren einen stillen, aber unverzichtbaren Beitrag für die Gesellschaft, indem sie regelmäßig Blut spenden und damit Leben retten.
Rund 900 Liter Blut für Menschen in Not
Insgesamt kommen die ausgezeichneten Spenderinnen und Spender auf rund 900 Liter Blut, die sie im Laufe der Jahre gespendet haben. Hinter dieser Zahl stehen nicht nur Ausdauer und Engagement, sondern auch zahlreiche Schicksale und vielfach gerettete Menschenleben.
Ehrungen für besonderes Engagement
Für jeweils 50 Blutspenden wurden Gabriele Kupczyk und Christine Krieger ausgezeichnet. Caroline Schulz, Michael Niklaus und Rüdiger Fries erhielten eine Ehrung für 75 Spenden. Bereits 100 Mal spendeten Klaus Scholl, Walter Wassin und Josef Zull Blut. Michael Zöller wurde für 125 Blutspenden geehrt, Stefan Berchtold sogar für beeindruckende 150 Blutspenden.
Blutspenden – oft still, aber lebenswichtig
Blutspenden geschieht meist im Stillen, ohne große Aufmerksamkeit oder Applaus. Gerade deshalb ist dieses langjährige Engagement besonders bemerkenswert. Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums benötigen rund 80 Prozent aller Menschen in Deutschland mindestens einmal in ihrem Leben eine Blutspende oder Medikamente aus Blutbestandteilen.
Täglich 15.000 Blutspenden benötigt
Gleichzeitig werden in Deutschland täglich rund 15.000 Blutspenden benötigt, während die Zahl der Spenderinnen und Spender seit Jahren rückläufig ist. Die geehrten Blutspenderinnen und Blutspender geben dem anonymen Blutspenden ein Gesicht und zeigen, wie wichtig und zugleich einfach diese Form der Hilfe ist.
Dank an Spender und Helfer
Bürgermeister Christian Keller dankte den Geehrten für ihren außergewöhnlichen Einsatz und betonte, dass Blutspenden sicher, lebensrettend und von unschätzbarem Wert für das Gesundheitssystem sind. Ein besonderer Dank galt außerdem dem Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes sowie den vielen haupt- und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die jede einzelne Blutspende organisieren und möglich machen.

