Politischer Aschermittwoch in Oberwerrn: Klare Worte und regionale Perspektiven.
Mit deutlichen Botschaften ist in Oberwerrn der „Politische Aschermittwoch – der Tag danach“ begangen worden. Die traditionsreiche CSU-Veranstaltung zog erneut zahlreiche politisch Interessierte aus dem Landkreis Schweinfurt an. Im Mittelpunkt standen die Reden von Alexander Hoffmann, Vorsitzender der CSU-Landesgruppe im Bundestag, und Gabriele Jakob.
Hoffmann analysierte die aktuelle politische Lage und warnte vor einer negativen Grundstimmung in Deutschland. Sein Appell: mehr Reformbereitschaft und „Lust am Gewinnen“. In der Migrationspolitik betonte er die Verbindung von Humanität und Ordnung und kritisierte sowohl autoritäre Einflussnahme als auch eine verengte Debattenkultur. Die AfD bezeichnete er als „Abgrund für Deutschland“. Zugleich unterstrich Hoffmann die Bedeutung eines geeinten Europas: „Europa ist die Lösung.“
Gabriele Jakob liegen die Kommunen am Herzen
Die Landratskandidatin setzte klare regionale Akzente. Sie sprach sich für eine moderne, bürgernahe Verwaltung, starke Kommunen und die Weiterentwicklung des Landkreises zu einem KI-Standort aus. Vorgeschlagen wurden unter anderem eine zentrale Vergabestelle zur Entlastung der Gemeinden sowie ein Seniorenbeirat auf Landkreisebene. „KI und Kirchweih – das passt bei uns zusammen“, so Jakob.
Der Niederwerrner CSU-Bürgermeisterkandidat Felix Zirkelbach betonte die Bedeutung von Teamarbeit im Wahlkampf und dankte seinen Unterstützern.
Gemeinsamer Tenor aller Redner: Die Kommunalwahl ist entscheidend. Demokratie lebe von Menschen, die Verantwortung übernehmen – mit Engagement und Zuversicht.

