Festliche Verabschiedung für Diakon Norbert Holzheid

Diakon Norbert Holzheid bei seiner Verabschiedung in den Ruhestand nach 28 Jahren engagierten Wirkens in Schweinfurt. Foto: Erich Valtin

Ehre, wem Ehre gebührt – diese Redewendung, die dem Apostel Paulus zugeschrieben wird, trifft mit Sicherheit auf Diakon Norbert Holzheid zu. Seine Leistungen, sein Einsatz und die vielen guten Taten, die er in den vergangenen 28 Jahren seines Wirkens in großer Bescheidenheit für Kirche und Diakonie erbracht hat, wurden im Festgottesdienst anlässlich seiner Verabschiedung in den Ruhestand in zahlreichen Ansprachen entsprechend gewürdigt.

In der Christuskirche, der Stadtkirche St. Johannis, gab es keinen freien Platz mehr, als Diakon Norbert Holzheid im Geleit von Dekan Oliver Bruckmann und Pfarrerin Renger einzog. Abordnungen der Johanniter, des THW, der Feuerwehren sowie vieler weiterer Rettungsorganisationen, denen er stets eng verbunden war, zahlreiche Vertreter aus Politik und Gesellschaft – allen voran Oberbürgermeister Ralf Hofmann und Landrat Florian Töpper –, Delegationen der evangelisch-lutherischen Gemeinden sowie der Rummelsberger Diakonie und unzählige Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter waren in der Kirche versammelt, als der Posaunenchor den Festgottesdienst eröffnete.

Dem scheidenden Diakon oblag es noch einmal, von der Kanzel zu predigen. In seiner Ansprache stellte er den Dienst an Christus in den Mittelpunkt. Der Dienst am Menschen geschehe immer im Namen des Herrn, für den allein der Mensch zähle. Dieses Verständnis in die tägliche Arbeit zu übertragen, sei stets sein Ziel gewesen. Heute, am Tag seiner Verabschiedung, freue er sich darüber, dass so viele Menschen gekommen seien. Dies sei für ihn ein Zeichen, dass seine Arbeit Früchte getragen habe.

Der Akt der Entpflichtung oblag Dekan Oliver Bruckmann. „Was der Holzheid macht, das klappt“, sagte Bruckmann. Dies sei keine Floskel, sondern eine besondere Auszeichnung für den Diakon, der vor 28 Jahren nach Schweinfurt gekommen sei. Die Jugendarbeit sei zunächst sein Schwerpunkt gewesen. Schritt für Schritt habe er weitere Aufgabenfelder erkannt und sich ihnen mit großem Engagement gewidmet: als Gefängnisseelsorger, Feuerwehrseelsorger für Stadt und Landkreis, Standort- und Notfallseelsorger und in vielen weiteren Funktionen.

„Du hast zahlreiche Netzwerke geknüpft, die 1. Bayerische Vesperkirche ins Leben gerufen und geleitet. Ich habe mich manchmal gefragt: Wann ist dieser Mensch überhaupt zu Hause?“, so Bruckmann. „Kurzum: Du bist und warst ein fantastischer Diakon.“

Nach dem Schlusssegen begann die Gratulationsrunde der zahlreichen Vertreterinnen und Vertreter von Organisationen, Vereinen und Verbänden. Neben persönlichen Abschiedsworten hatten die Rednerinnen und Redner selbstverständlich auch Geschenke mitgebracht. Und gerade die große Zahl der Präsente beantwortete wohl auch die Frage von Dekan Bruckmann: „Ich bin gespannt, welcher Aufgabe du dich im Ruhestand widmen wirst.“

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