In dieser Woche hat der Kreisverband Schweinfurt der Liberalen seine Bewerber für die Stadtratswahl aufgestellt und gewählt. Angeführt wird die Liste von Unternehmer und Handelsverbandsvorsitzenden Axel Schöll. Auf Platz 2 folgt Rainer Mohr, ehemals Mitarbeiter aus der Industrie und jetzt selbsts. Berater im Bereich Prozessoptimierung. Er ist unser Fachmann für das Thema Bürokratieabbau /Optimierung im Rathaus. Auf dem Dritten Platz folgt die erste weibliche Kandidatin. Es ist die aktuelle Schweinfurter Faschingsprinzessin Sandra Eichhorn, eine aus der Kommunalpolitik bekannte Persönlichkeit und erfahrene Wahlkämpferin. Ihr folgt Manfred Neder.
Die Belange der Senioren und Bürger mit Beeinträchtigungen
Der Vorsitzende das Schweinfurter Behindertenbeirates kämpft seit vielen Jahren im Rahmen seines Ehrenamtes unermüdlich für die Belange der Senioren und Bürger mit Beeinträchtigungen. Mit ESKAGE Präsident Florian Dinkel (Platz 5) und dem 20-jährigen Winzer Sandro Lackner (Platz 8 ) haben wir auch die Stimme der Jugend und junger Familien prominent vertreten. Das Kernteam komplettiert Ingrid Müller-Erichsen, Oberstudienrätin an der FOS/BOS. Den letzten Platz des Bewerber-Teams nimmt der noch amtierende FDP-Stadtrat Georg Wiederer ein. Er war die letzten Jahre Garant vernünftiger und solider Politik und nun Stimmenfänger sowie erfahrener Ratgeber für die Kandidaten.
„ Mit dieser hervorragenden Mischung aus Jung und Alt, aus Mitgliedern und interessierten Bürgern, aus allen Berufsgruppen und Geschellschaftsschichten wird die FDP Schweinfurt bei der Kommunalwahl erfolgreich sein“, so die Einschätzung von Allan Muschel, Schatzmeister des Kreisverbandes aus Poppenhausen, der die Versammlung zusammen mit Simon Ruck, FDP Kreischef Main Spessart, souverän leitete.
Schweinfurt ist eine tolle Stadt
In seinem Schlussplädoyer fasste der OB- & Spitzenkandidat die Kernpunkte für die Kommunalwahl folgendermaßen zusammen: Schweinfurt ist eine tolle Stadt mit Potenzial, hat im Moment u.a. mit den Finanzenproblemen eine große Last zu tragen an der einfach alles hängt. Diese Misere wurde vom noch amtierenden OB und den Mehrheiten bzw. mehrheitlichen Entscheidungen im Stadtrat verantwortet. Unbegreiflich das aus einer Millionen Rücklage in wenigen Jahren in 2025 ein nicht genehmigungsfähiger Haushalt wurde. Obwohl diese finanzielle Schieflage seit mehreren Jahren immer wieder angemahnt wurde, wurden bis in die Mitte diesen Jahres immer noch neue große Ausgaben getätigt, die man sich eigentlich nicht mehr hätte leisten können. Und jetzt stellen sich diese „ausgabefreudigen“ Stadträte, u.a. auch als OB-Kandidaten zur Wahl und reden vom Sparen. Mit unserem Angebot an Themen und Kandidaten will die FDP den Wählern eine Alternative bieten, die von der aktuellen Stadtpolitik enttäuscht sind.
„Haushalt schnell konsolidieren, Pflichtaufgaben erledigen und wenn möglich wichtige zukunftsorientierte Ausgaben, wie z.B. für die Pädagogischen Hilfskräfte an den Grund- und Hauptschulen, ermöglichen. Lösungen für die vielen weiteren anstehenden Themen wie u.a. Sanierung Maxbrücke/Bauhhof oder ein Konzept für eine wieder attraktivere und sichere Innenstadt erarbeiten. Am Wichtigsten ist aber, der Stadtrat und der neue Oberbürgermeister müssen den Bürger im Blick haben und schnell reagieren und Lösungen für Probleme suchen. Das der amtierende Stadtrat/OB dies nicht schafft, zeigt die leidige Thematik mit dem ÖPNV. Das neue System hat Fragen und Probleme durch Bürger und Buskunden aufgeworfen. Stadtrat und OB waren in 2025 nicht in der Lage eine Entscheidung für Verbesserungen durch die Stadtwerke herbeizuführen.
Jetzt gibt es ein Bürgerbegehren und dazu noch aktuell ein Ratsbegehren. Hier wird doch der Bürger wieder verwirrt und die ganze Situation wird nur verschlimmbessert.
Kommunikation, Ehrlichkeit und Transparenz sind hier die Schlagworte mit denen wir als FDP Team und mir als OB-Kandidaten ein Angebot für Schweinfurt machen wollen“, so Axel Schöll abschließend.

