Fachtag „Soziale Berufe im Wandel der Generationen“ an der THWS

Von links: Prof. Dr. Dagmar Unz, Dekanin der Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften (FAS) der THWS, Prof. Dr. Dietmar Kulke, FAS, sowie Andreas Ullherr, Schulleiter der Dr. Maria-Probst-Schule, begrüßen die Teilnehmenden des Fachtages. (Foto: THWS/Dieter Kulke)

Wie gewinnen und halten soziale Einrichtungen die Fachkräfte von morgen – und wie verändert der Generationenwechsel die Arbeitswelt in der Sozialwirtschaft? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des Fachtags „Soziale Berufe im Wandel der Generationen“, der an der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) stattfand. Veranstalter waren die Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften (FAS) gemeinsam mit den Campus Community Dialogen, dem AWO-Bezirksverband Unterfranken e. V. (Haus Sonnenblick Gemünden/Rieneck) sowie der Robert-Kümmert-Akademie des Unternehmensverbunds Tatenwerk.

„Soziale Arbeit ist mehr als ein Beruf – sie ist Fundament für gesellschaftlichen Zusammenhalt“, betonte Prof. Dr. Dagmar Unz, Dekanin der FAS. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels müsse die Bedeutung sozialer Berufe sichtbarer werden.

In Fachvorträgen gaben Ute Dohmann-Bannenberg (Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie e. V.), Laura Roser (Forschungsinstitut Betriebliche Bildung f-bb) und Mario Schwandt (GEW Bayern) Impulse für die Zukunft: Sie betonten die Wichtigkeit strategischer Personalentwicklung, Anerkennung internationaler Fachkräfte sowie guter Arbeitsbedingungen zur Fachkräftebindung.

In Workshops erarbeiteten Teilnehmende aus Einrichtungen, Bildungsträgern, Hochschulen und Studierende praxisnahe Ideen zu Themen wie Qualifizierung, Generationenvielfalt und innovative Lernwege.

Im Abschlussplenum hob Prof. Dr. Dieter Kulke (FAS) die Stärke der Zusammenarbeit hervor: „Wenn Hochschule, Praxis und Träger gemeinsam an einem Tisch sitzen, entsteht Zukunft – in konkreten Kooperationen.“

Andreas Ullherr, Schulleiter der Dr.-Maria-Probst-Schule, betonte abschließend das gemeinsame Ziel, soziale Berufe attraktiver zu machen und Rahmenbedingungen nachhaltig zu verbessern.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert