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Erstes Pflichtspiel der 05er in 2020 – Die Magie der einzigartigen Veltins-Arena spüren

Mit allem was man hatte wehrte sich der 1. FC Schweinfurt 05 vor zwei Jahren beim Flutlicht-Pokalspiel im Willy-Sachs Stadion gegen den FC Schalke 04 (hier am Ball Mark Uth). Am Ende stand dennoch eine 0:2-Niederlage. Foto: Valtin

Mit allem was man hatte wehrte sich der 1. FC Schweinfurt 05 vor zwei Jahren beim Flutlicht-Pokalspiel im Willy-Sachs Stadion gegen den FC Schalke 04 (hier am Ball Mark Uth). Am Ende stand dennoch eine 0:2-Niederlage. Foto: Valtin

Schweinfurt (eva). Es hätte für die Fans des FC Schweinfurt 05 das Spiel des Jahres werden können, der Pokalhit zwischen den 05ern und Altmeister Schalke 04. Aber wie in allen Bereichen unseres Lebens derzeit, hat Corona die Federführung über die 1. DFB-Pokalhauptrunde übernommen. Und so findet das Spiel am Sonntag (Beginn: 15.30 Uhr) als „Geisterspiel“ nicht im Willy-Sachs-Stadion sonder in der Veltins Arena auf Schalke statt.

Doch „Geisterspiel“ hin oder her, für FC-Trainer Tobias Strobl und seine Mannschaft ist der Auftritt auf Schalke nicht nur etwas besonderes, da es das erste Pflichtspiel diesen Jahres für die Grün/Weißen ist. „Es war in den letzten Wochen immer schön, das wir Klarheit im Blick auf das Spiel hatten. Man hatte ein Ziel vor Augen, wusste für was man trainiert. Da geht alles einen Ticken einfacher. Jetzt, wo wir kurz vor der Türe stehen, da freut es uns natürlich riesig, da kribbelt es nicht.“ Tobias Stobl ist froh, das es für seine Jungs endlich um etwas geht, in diesem so gar nicht einfachen Jahr. Trotz der Testspiele, die ebenfalls ohne Zuschauer stattfanden, sei das Spiel in der leeren Arena „extremes Neuland.“ „Es ist etwas besonderes für uns in so einem Stadion zu spielen. Da braucht es keine Zuschauer, auch wenn es mit Zuschauern natürlich schöner wäre. Vor allem, da wir dann Zuhause gespielt hätten“, so Strobl.

Abschlusstraining am Samstag in Schweinfurt

Der Fahrplan nach Gelsenkirchen sieht am Samstagvormittag noch ein Abschlusstraining in Schweinfurt vor. Nach dem gemeinsamen Mittagessen geht es dann in Richtung Nordrhein-Westfalen. Am Abend gibt es noch ein lockeres Lauftraining. Dieses steht auch am Sonntagvormittag auf dem Programm, ehe man nach Mittagessen und kurzer Ruhephase in Richtung Arena aufbricht. Um 15.30 Uhr ist es dann soweit, dann spielen beide um den Einzug in die 2. Hauptrunde des DFB Pokal. Wer dann in der Grün/Weißen-Startformation steht, das wird sich erst am Samstag zeigen. „Die Mannschaft ist extrem ausgeglichen. Fasst alle Spieler sind verletzungsfrei, haben in der Vorbereitung voll mitgezogen. Es ist daher heute (Donnerstag, Anm. d. Red.) schwer zu sagen wer in der ersten Elf steht. Diese Entscheidung fällt erst am letzten Tag.“ Keine einfache Entscheidung, die da auf Tobias Strobl zukommt. Sicher gesetzt dürfte einzig Kapitän Luis Maria Zwick sein, auf den mit Sicherheit auch viel Arbeit zukommen wird.

„Dass der FC 05 die 2. Runde erreicht erscheint unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich. Respekt haben wir sicherlich, das war es aber. Wir werden uns nicht verstecken. Vielmehr werden wir unser Spiel spielen. Wie hat Kristian Böhnlein gesagt: ‚Wenn wir untergehen, gehen wir mutig unter.´“ Aus den Worten Strobls spricht die Zuversicht, eine Überraschung zu schaffen. Auch wenn Strobl „fasziniert von Schalke 04 ist“, in den 90 Minuten plus wird er diese Faszination am Sonntag in die Ecke stellen. Genauso wie seine Jungs.   

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