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Erstes gemeinsames deutsch-chinesisches Büro der FHWS und der Shenzen Technology University in Schweinfurt eröffnet

Der FHWS-Präsident Professor Dr. Robert Grebner und der Präsident der SZTU, Ruan Shuangchen, unterzeichneten ein Abkommen für eine Forschungskooperation. (Foto FHWS / Claudia Kunze)

Die Präsidenten erweiterten ihre Kooperation und vertieften die bisherigen interdisziplinären Kontakte

Eine chinesische Delegation der Shenzen Technology University (SZTU) sowie zwanzig ihrer Studierenden eröffneten am 19. Januar 2020 in einer Zeremonie gemeinsam mit der Bürgermeisterin der Stadt Schweinfurt, Sorya Lippert und der Hochschulleitung der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS) das erste offizielle gemeinsame Büro zur örtlichen Zusammenarbeit zwischen den beiden Hochschulen.

Die Kooperation der FHWS und der chinesischen Shenzen Technology University wird erweitert, die bisherigen interdisziplinären Kontakte vertieft. So führten die Professoren der SZTU im Rahmen der International Teaching Week 2018 eine einwöchige Lehrveranstaltung an der FHWS durch. Im Rahmen der Studierenden-Mobilität reisten die Studierenden der SZTU an
die FHWS und FHWSler nach Shenzhen. Im Frühjahr 2019
besuchten Bauingenieur-Studierende und –Professoren die
Shenzhen-Universität. Darüber hinaus hat das Institut für
Medizintechnik an der FHWS in Schweinfurt sich in Forschung
und Lehre mit Shenzhen vernetzt.
Als nächster Schritt der Kooperation sollen gemeinsame
Forschungsprojekte realisiert werden. „Insbesondere werden wir
mit der SZTU den Twin-Studiengang Robotik, der sowohl in
englischer, als auch in deutscher Sprache angeboten wird,
gemeinsam aufbauen und so einen „World Twin“ Studiengang
bereitstellen“, erklärte Robert Grebner, Präsident der FHWS. Das
heißt, dass die Studiengänge an der SZTU und der FHWS exakt
die gleichen Lehrinhalte anbieten werden und die Studierenden
problemlos zwischen Deutschland und China wechseln können.
Das Besondere dabei sei, so Grebner weiter, dass alle
Studienleistungen der Studierenden im Ausland angerechnet
werden können.

Bei der offiziellen Eröffnung des Büros unterzeichneten der
Präsident der SZTU, Ruan Shuangchen und der Präsident der
FHWS, Robert Grebner, ein Abkommen für eine
Forschungskooperation. Die SZTU ist bisher die einzige
Hochschule mit einer dauerhaften Präsenz an der FHWS. Sowohl
die Präsidenten, als auch die Bürgermeisterin von Schweinfurt
bestätigten in kurzen Ansprachen, welches Potential sie in dieser
Kooperation sehen. Allem voran betonten sie, dass der Austausch
und die Zusammenarbeit zwischen jungen Menschen
verschiedener Kulturen große Chancen für ein langfristig
friedliches Zusammenleben auf dem Planeten bedeute. Auch die
Zusammenarbeit in Forschungsprojekten mit anerkannten
Wissenschaftlern aus beiden Hochschulen berge großes Potential
für schnellere Erfolge bei nachhaltigen Innovationen. Professor
Grebner und Bürgermeisterin Lippert luden die anwesenden
Studierenden ein, langfristig einen Arbeitsplatz in Schweinfurt ins
Auge zu fassen, da gute Ingenieure dauerhaft gebraucht werden
würden.

Die Delegation blieb bis zum 21. Januar in Schweinfurt, um den
Austausch zwischen den Professoren der beiden Hochschulen zu
intensivieren. Einer spontanen Einladung von Sorya Lippert
folgend, integrierten die chinesischen Gäste eine Rathausführung
in Schweinfurt in ihr Begleitprogramm. Im Gegenzug versicherten
die Gäste der Gastgeberin, dass sie jederzeit in Shenzen
willkommen sei. Diese gab zu verstehen, dass sie das Angebot
gerne annehmen werde. So steht dem langfristigen Ausbau der
Kooperation zwischen der SZTU, der FHWS und der Stadt
Schweinfurt nichts im Wege.

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