Eiswein 2025 gelungen: Gefrorene Traminer-Trauben bei –9 °C geerntet

Sternenklarer Himmel und –9 °C: Perfekte Bedingungen für die erfolgreiche Eisweinlese an der Peterstirn. (Foto: Schweinfurter Peterstirn)

Am frühen Morgen des 22. November 2025 bot sich im Weinberg an der Peterstirn ein seltenes und beeindruckendes Naturschauspiel. Bei klirrenden –9 °C konnten die Winzerinnen und Winzer ihre Traminer-Trauben für den Eiswein lesen. Schon am Vorabend war das Thermometer auf –6 °C gefallen. Unter einem sternenklaren Himmel zog die Kälte in der Nacht weiter an – perfekte Bedingungen für diese besonders heikle Lese.

Vierzehn engagierte Frühaufsteher machten sich in der eisigen Morgendämmerung auf den Weg, um die gefrorenen Beeren sorgfältig zu ernten und zügig zu pressen. Die Mühe lohnte sich: 75 Liter Most mit beeindruckenden 165° Oechsle liefen schließlich aus der Kelter. Damit war klar – das Projekt „Eiswein 2025“ ist geglückt.

Rund 170 Fläschchen zu je 0,375 l werden am Ende entstehen – eine streng limitierte Besonderheit, die für ihre Langlebigkeit und Intensität geschätzt wird. Für alle Beteiligten ist dieser Moment jedes Jahr aufs Neue aufregend, denn der Erfolg einer Eisweinlese hängt von vielen unberechenbaren Faktoren ab. Besonders für jene, die zum ersten Mal dabei waren, blieb diese eine eiskalte, zugleich magische Stunde im Weinberg unvergesslich.

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