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Ein möglichst flächendeckendes Netz an Ladesäulen für E-Bikes – Angebot an Kommunen, Gastronomie und Gewerbebetriebe

Ein Musterexemplar der Ladesäule für E-Bikes steht derzeit im kleinen Foyer des Landratsamts Schweinfurt. (Foto: Landratsamt Schweinfurt, Uta Baumann)

Ein Musterexemplar der Ladesäule für E-Bikes steht derzeit im kleinen Foyer des Landratsamts Schweinfurt. (Foto: Landratsamt Schweinfurt, Uta Baumann)

Unter dem Motto „Umdenken hat Vorfahrt“ arbeitet der Landkreis Schweinfurt aktuell an einem neuen Mobilitätskonzept für den öffentlichen Personennahverkehr. Das Motto schließt auch den Radverkehr mit ein, handelt es sich hierbei doch ebenso um eine umweltfreundliche Alternative zum motorisierten Individualverkehr. Der Landkreis wird daher seine kreiseigenen Einrichtungen mit Ladeinfrastruktur für alle elektrisch betriebenen Fahrzeuge unterhalb des E-Autos, also vor allem für E-Bikes und vermutlich schon bald auch E-Roller, ausstatten. Dafür hat der Landkreis einen Rahmenvertrag mit den Lechwerken Augsburg geschlossen, an den sich alle interessierten Unternehmen und Gastronomen anschließen können.

 

Die Lechwerke Augsburg stellen in Kooperation mit einer Behindertenwerkstätte die E-Ladesäulen her, an denen E-Bikes sowohl mit abnehmbarem Akku als auch via Kabel aufgeladen werden können. Durch die günstigen Konditionen des Rahmenvertrags, den der Landkreis mit den Lechwerken abschließen konnte, betragen die Kosten für die beschriftete und anschlussfertige Ladeinfrastruktur maximal 2.200 Euro (brutto) je Einheit. Bei großer Beteiligung aus dem Landkreis besteht die Möglichkeit zu weiteren Kostensenkungen, da der Hersteller hier weitere Rabatte eingeräumt hat.

 

Das Angebot über den genannten Vertrag E-Ladesäulen zu bestellen, richtet sich neben Gemeinden vor allem auch an Unternehmen, Tourismusbetriebe oder die Gastronomie im Landkreis Schweinfurt. „Denn Ziel des Landkreises ist es, ein möglichst dichtes Netz an Ladeinfrastruktur über den gesamten Landkreis zu spannen, betrieben von verschiedenen Partnern, jedoch mit einer einheitlichen Optik für einen hohen Wiedererkennungswert beim Nutzer“, sagt Landrat Florian Töpper. Für Unternehmen besteht selbstverständlich die Möglichkeit zur Individualisierung des vorhandenen Grunddesigns.

 

Der Landkreis möchte aufgrund der Produktions- und Lieferzeiten gegenüber dem Lieferanten eine erste verbindliche Bestellung Anfang Juli tätigen. Unternehmen können sich bei Interesse und weiteren Fragen gerne an das Landratsamt Schweinfurt wenden per E-Mail an energie@lrasw.de oder unter Telefon 09721/55-525. Im Landratsamt Schweinfurt (kleines Foyer) besteht zudem die Möglichkeit ein Musterexemplar ab sofort zu besichtigen.

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