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Ein großartige ESKAGE Narrenschau im Vergnügungspark am Hainig

Ein buntes Bild zauberte die Jugend und Purzelgarde beim Schautanz „Chaos auf der Baustelle“ auf die Bühne. Foto: Eskage

Eine Debütantin – ein Comeback und jede Menge Gags
Einen gelungenen Auftakt ihrer Sitzungskampagne feierten die Aktiven der ESKAGE. Im bestens besuchten Veranstaltungscenter am Hainig boten die Garden, Gesang- und Tanzgruppen wie auch die Büttenredner/-innen ein buntes Feuerwerk bester karnevalistischer Unterhaltung. Der eingangs der Prunksitzung geäußerte Wunsch des Prinzenpaares Stephan I. und Lisa I. die Aktiven mit Applaus zu belohnen fang gehör. Es gab Standing Ovations und Raketen en masse.
Es gab viel Neues bei der ESKAGE. So wurden die Gäste nicht vom langjährigen Sitzungspräsidenten Horst Dinkel, sondern von dessen Sohn Florian begrüßt. Der Sohn stand dem Vater in nichts nach, im Gegenteil, locker flockig moderierte er seine Premierensitzung. erfrischend anders auch der Prolog des Prinzenpaares. Der Prinz interviewte seine Prinzessin und die, „vom Rückher(t)z – da wo der Gaumen das Herz berührt“ wusste zu berichten: „Kleine Geld und viel Essen – die Schweinfurter sind davon besessen.“
Erster tänzerischer Höhepunkt war der Marschtanz der Jugend. Die zwölf Mädels boten einen eindrucksvollen Tanz. Das die Garden ein Aushängeschild der ESKAGE sind und deren Trainerinnen ihr Handwerk verstehen das unterstrichen sowohl die Junioren als auch die Aktiven bei ihren flotten Marschtänzen.

Wolfgang Düringer bringt als Stammtischler den Saal zum lachen. Foto: Eskage

Unzählige kleine Bauarbeiter wuselten über die Bretter, die die Welt bedeuten. Einen absoluten Höhepunkt bietet die Aktivengarde mit ihrem Schautanz „Dia de los Muertos“. Eine aufwendige Choreographie, prachtvolle Kostüme und getanzte Leichtigkeit. die Homage an den mexikanischen „Tag der Toten“ unterstreicht einmal mehr die Klasse der Mädels von Trainerin Annette Dinkel.
Etwas weniger temperamentvoll geht es bei der Spätlese zu. In Anlehnung an die Inka Bause-Show sind drei Bauern auf der Suche nach ihrer Traumfrau. Die findet letztlich der Rheinfelder Bauer Thomas in seiner Steffi. In den „Zirkus des Grauens“ entführt das Männerballett. Was die Zirkusakteure unter der Leitung ihres Direktors Shawn zeigen beeindruckt durch tänzerische und artistische Glanzpunkte.
Eine Debütantin der die Zukunft gehört eröffnet den Reigen der Büttenredner. Elina Reuß wirft einen gestenreichen Blick in das Haus der Faschingsfamilie Dinkel und erntet tosenden Applaus. Es scheint, die Gesellschaft hat einen Rohdiamanten gefunden. Ein alter Hase ist dagegen der „Till von Hamich“. In seiner unnachahmlichen Art nimmt Peter Halbig den braunen Sumpf, die Selbstzerfleischung der SPD oder die FDP-Schönling Lindner aufs Korn. Nach einem Jahr Pause kehrt Nancy Steinert als russische Agentin auf die Bühne zurück. Pointenreich mit exzellent russischen Akzent berichtet sie ihrem Vladimir was so in Schweinfurt ab geht. Eine längere Pause eingelegt hat Wolfgang Düringer. Als Stammtischler knüpft er an frühere Erfolge an, bringt den Saal zum lachen. Bleibt Stephan Hager, der in die Rolle des Geistlichen Benedikt Meier schlüpft und von seiner Umschulung vom Mönch zum Pfarrer erzählt.
Als Einheizer betätigen sich einmal mehr die Lalli Pops und die Dream Boys und Girls aus Niederwerrn. Die ESKAGE eigene Hausband um den singenden Stadtrat Stefan Labus interpretiert die Hits der neuen Deutschen Welle und die klassischen Kölner Fetenhits dermaßen authentisch, dass die Stimmung einen weiteren Höhepunkt erfährt. Getoppt wird dies einmal mehr von den Dream Boys und Girls aus Niederwerrn. Ihre Play-Back-Show ist wieder einmalig und ohne Zugabe gibt es keinen Abgang von der Bühne. B
Bleiben noch Lupper und Bappo die als Zeitreisende weit nach Mitternacht den Schlusspunkt setzen. Den Schlusspunkt unter einer Premierensitzung die das erhielt, was eingangs gefordert: Applaus, Applaus und noch mehr Applaus.
Wer in den letzten tollen Tagen des Fasching 2020 noch einmal so richtig abfeiern möchte, bei den kommenden drei Sitzungen der ESKAGE kann er es zusammen mit den Aktiven und dem Schweinfurter Prinzenpaar 2020. Restkarten für die Prunksitzungen am 21., 22. und 24. Februar gibt es Bei Annette Dinkel, Tel: 09721 46 91 79 oder via Internet: www.eskage.org.

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