Mit wichtigen Entscheidungen und einem klaren Blick nach vorn hielt die Eigenheimervereinigung Werneck kürzlich ihre Jahresversammlung im Hotel Krone-Post ab. Vorsitzender Otmar Hart begrüßte die Mitglieder und eröffnete die Versammlung, die mit einer Totenehrung für die verstorbenen Vereinsmitglieder begann.
Im Anschluss informierte die Vorstandschaft über das vergangene Vereinsjahr. Protokollverlesung, der Bericht des Vorsitzenden sowie der Kassenbericht der Schatzmeisterin vermittelten einen umfassenden Überblick über Aktivitäten und Finanzen. Die Kassenrevisoren bestätigten eine ordnungsgemäße Kassenführung, woraufhin die Vorstandschaft einstimmig entlastet wurde.
Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Ehrung langjähriger Mitglieder. Für 25 Jahre Vereinszugehörigkeit wurden Peter Röll, Alfred Schaffhauser und Jürgen Schmee ausgezeichnet. Bereits seit 40 Jahren gehören Frank Knab-Ziegler, Marga Mößlein, Dorothea Pfeuffer, Josef Pfister, Bodo Ursel und Elisabeth Weidner der Eigenheimervereinigung an.
Beschlossen wurde zudem eine Anpassung der Mitgliedsbeiträge: Der Jahresbeitrag steigt von bisher 30 auf künftig 36 Euro.
Großen Raum nahm die geplante Fusion der Eigenheimervereinigung Werneck mit der Eigenheimervereinigung Ettleben ein. Der Verein in Werneck zählt derzeit rund 290 Mitglieder, in Ettleben sind es etwa 120. Die Mitglieder in Ettleben haben bereits zugestimmt. Vorsitzender Otmar Hart betonte: „Diese Verschmelzung ist kein Abschied, sondern der Beginn eines neuen gemeinsamen Weges, um langfristige Herausforderungen zu bewältigen.“ Die Versammlung sprach sich für das weitere Vorgehen aus und beauftragte die Vorstandschaft mit den nächsten Schritten hin zur künftigen Eigenheimervereinigung Werneck-Ettleben.
Unter „Wünsche und Anträge“ warb Bürgermeisterin a. D. Edeltraud Baumgartl für eine Beteiligung an der geplanten Wernecker Vereinsgemeinschaft und für Angebote des Vereins Digital-60plus e. V. Abschließend blickte die Versammlung auf kommende Aktionen: geplant sind eine Ramadama-Müllsammelaktion, eine Altpapiersammlung, die Maibaumaufstellung, eine mehrtägige Reise an die Ostsee, ein Straßenfest sowie die Teilnahme am Ferienspaßprogramm.

