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Dittelbrunn stellt sich auf für die Zukunft

Ein Vorbild an Pflicht- und Verantwortungsbewußtsein sind alle Männer und Frauen der Feuerwehren. Das Foto zeigt beim Neujahrsempfang der Gemeinde Dittelbrunn engagierte Feuerwehrmänner mit Bezirksrat Stefan Funk, Landrat Florian Töpper und Bürgermeister Willi Warmuth (v.r.). Foto: Valtin

Mehr Gemein- als Eigensinn

Lag es daran, das man die bayuwarische Spezialität Weißwurst vor dem 12 Uhrläuten essen soll, oder lag es schlicht daran, das man den geladenen Bürgern mehr Zeit für das gemeinsame Gespräch geben wollte, der offizielle Teil des Neujahrsempfang der Gemeinde Dittelbrunn war bereits nach rekordverdächtigen 45 Minuten beendet. Eingebunden in den offiziellen Teil waren die Ansprachen von Bürgermeister Willi Warmuth und Landrat Florian Töpper, zwei Musikstücke, gespielt von Schülern der Musikschule Hambach und der Besuch der Heiligen Drei Könige.

Verantwortung und Verantwortungsbewußtsein waren die Schlagworte in der Neujahrsansprache von Bürgermeister Willi Warmuth. Es sei jeder dafür verantwortlich was er tue, aber auch für das was er nicht tue. Verantwortung zu übernehmen und zu tragen ermögliche ein konstruktives Zusammenleben in der Gemeinde. Warmuth zeigte das breite Spektrum auf, in dem sich die Menschen ehrenamtlich engagieren. Ob Feuerwehr oder First Responder, Nachbarschaftshilfe oder Schulweghelfer, ob es die Frauen sind, die sich bei der Integration von Migranten einsetzen oder die vielen Vorstände und Helfer in den Vereinen und Organisationen sie sind es, die das Gemeinwohl ausmachen. Warmuth bat letztlich im Vorfeld der Wahlen darum, die eigenen Anliegen zurückzustellen, keine Falschaussagen oder Falschmeldungen zu kommunizieren. „Man muss sich seiner Verantwortung gegenüber den Bürgern auch in der Zeit nach der Wahl bewußt sein.“
In seinem Blick nach vorne sprach Willi Warmuth die Sorge um Natur, Umwelt und Klima an. Mit der Öko-Modell-Region werden viele Zielsetzungen einer ökologisch sinnvollen Ausrichtung entworfen und geschaffen. Der grüne Plan für Dittelbrunn sei ein weiteres Signal wie ernst man den ökologischen Wandel betreibe. Und letztlich habe man mit den Brönnhof ein großes Stück urbane Landschaft die es zu erhalten gelte.
Auch Landrat Florian Töpper blickte den Kommunalratswahlen voraus. Nicht nur in diesem Zusammenhang gelte es niemanden auszugrenzen, mit dem Finger auf andere zu zeigen. „Es gilt vielmehr, sie wieder einzufangen“, so Töpper.
Eingfangen musste man am Rande des Empfangs auch die Heiligen Drei Könige, die sonst ohne Spenden das Bürgerheus in Pfändhausen verlassen hätten. Apropos Drei Könige, auch hier hat die Zukunft Einzug gehalten. In Pfändhausen wird der Segen nicht mehr per Kreide auf die Türe geschrieben, hier wird er als Ausdruck aufgeklebt.

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