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Die Wirtschaft fordert Exzellenz!

In seinem „Werkstattbericht zum Universitäts-Förderpreis der Mainfränkischen Wirtschaft“ stellte Universitäts-Vizepräsident Prof. Dr. Matthias Bode (Mitte) den Vollversammlungsmitgliedern um IHK-Präsidentin Caroline Trips (rechts) und Vizepräsident Dr. Stefan Möhringer (links) Projekte vor, die den Übergang von der Wissenschaft in die Wirtschaft erfolgreich gemeistert haben. Foto: Marcel Gränz

IHK-Vollversammlung Würzburg-Schweinfurt: Fokus auf Mainfranken

Schweinfurt/Mainfranken – Im Rahmen der Jahresabschluss-Vollversammlung der IHK Würzburg-Schweinfurt stand der Wirtschaftsstandort Mainfranken im Mittelpunkt. Universitäts-Vizepräsident Prof. Matthias Bode berichtete im „Werkstattbericht zum Uni-Förderpreis“ über aktuelle Projekte und die Exzellenzstrategie der Universität Würzburg. DIHK-Hauptgeschäftsführerin Dr. Helena Melnikov spannte mit ihrem Gastvortrag „Zwischen Aufbruch und Realität – Die politische und wirtschaftliche Lage im ersten Regierungsjahr“ den Bogen nach Berlin.

Exzellenzstrategie der Universität Würzburg

Die Universität Würzburg hat sich Mitte November um den Titel als dritte bayerische Exzellenzuniversität beworben. IHK-Präsidentin Caroline Trips betonte die Strahlkraft, die von einer solchen Auszeichnung für die Region ausgehen könnte: „Exzellenzuniversitäten bieten neben Spitzenforschung auch erstklassige wissenschaftliche Voraussetzungen für Studenten und Forscher.“ Davon würden auch mögliche Firmengründungen und damit die gesamte Region Mainfranken profitieren. „Die Wirtschaft fordert Exzellenz!“, brachte Trips die Erwartungen der regionalen Unternehmen auf den Punkt.

Erfolgreiche Projekte dank Förderpreise

Prof. Dr. Matthias Bode stellte Projekte vor, die den Übergang von Wissenschaft in die Wirtschaft erfolgreich gemeistert haben – unterstützt durch Stiftungsgelder. Ein Beispiel ist Vasilij Baumann, der 2019 eine Förderung für die Entwicklung von Deep-Learning-Algorithmen erhielt. Dank der Unterstützung konnte er die InstruNEXT GmbH gründen und Mitarbeiter einstellen. Bode hob hervor, dass die jahrzehntelange Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft auch auf die Exzellenzstrategie der Universität einzahle. Neben dem Universitäts-Förderpreis unterstützt die IHK auch jährlich Projekte der Technischen Hochschule für angewandte Wissenschaften (THWS).

Unternehmerische Innovationskraft und politische Rahmenbedingungen

DIHK-Hauptgeschäftsführerin Dr. Helena Melnikov betonte in ihrem Gastvortrag: „Deutschland braucht eine klare Zukunftsagenda: Stabilität, Innovation und unternehmerische Freiheit. Nur so können Unternehmen den Aufbruch gestalten, den unser Land dringend braucht.“

Mainfranken: Chancen im Verteidigungssektor

IHK-Präsidentin Caroline Trips stellte dar, wie Mainfranken sich für die Zukunft aufstellt. Mit dem neuen „Netzwerk Defence“ unterstützt die IHK Unternehmen, die in der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie aktiv werden möchten. „Der Verteidigungssektor gewinnt an wirtschaftlicher Bedeutung. Mainfranken bietet hier viele Anknüpfungspunkte, von Präzisionstechnik über Sensorik bis IT-Sicherheit“, sagte Trips. Sie betonte, dass die Region trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen aktiv in die Zukunft investiert.

Interne Beschlussfassungen der Vollversammlung

Neben den inhaltlichen Vorträgen standen auch interne Beschlüsse auf der Tagesordnung. Unter anderem wählten die Unternehmerinnen und Unternehmer die Mitglieder des Wahlausschusses für die IHK-Wahl 2026. Zu den Aufgaben des Ausschusses gehören Wahlbekanntmachungen, die Erstellung der Wähler- und Kandidatenliste sowie die Feststellung des Wahlergebnisses.

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