Schweinfurt (red). Baureferent Ralf Brettin ist in den Ruhestand gegangen. Zahlreiche Wegbegleiter und Freunde des berufsmäßigen Stadtrates hatten sich zu dem Empfang eingefunden, zu dem die Stadt eingeladen hatte.
Oberbürgermeister Sebastian Remelé dankte Brettin für seine elf Dienstjahre die er mit Weitblick und Sensibilität gemeistert habe. Zahlreiche Projekte seien von ihm und seinem Team auf den Weg gebracht und viele auch vollendet worden. Remelé erinnerte an die Carus – Allee, den Bürgerpark. den Campus, die Planung zur Landesgartenschau, den Neubau des, an Bauprojekte in der Innenstadt sowie an „das größte Bauprojekt der Nachkriegsgeschichte“, die Sanierung des Theaters. Seine aber größte Herausforderung, so Remelé, sei die Neugestaltung der Konversionsflächen gewesen.
80 Hektar Konversionsflächen
Remelé erinnerte daran, das es der Stadt dank der damalig guten finanziellen Ausstattung gelungen sei, die 80 Hektar Konversionsflächen zu erwerben. „Es war die größte Leistung des Baureferenten, die planerische Umsetzung mit Weitblick zu meistern“ dankte OB Remelé dem scheidenden Baureferenten, mit dem er „gerne zusammengearbeitet“ habe.“ Die Lebensfreude, Fröhlichkeit und Freundlichkeit haben viel zu ihrer Ausstrahlung beigetragen.“ Viel Lob gab es für Brettin auch vom Personalratsvorsitzenden Christoph Klingler, dem früheren Leiter des Tiefbauamtes. „Sie hatten viele Visionen, leider konnte nicht alles bewerkstelligt werden. Aber vieles wird noch nachwirken.“
Ralf Brettin dankte für die „bewegten Worte.“
Die elf Dienstjahre in Schweinfurt hätten ihm vieles gegeben, aber auch abverlangt. So seien in den ersten Urlaibstagen noch Restarbeiten erledigt, in den letzten Urlaubstagen bereits die Pläne der ersten Arbeitstage durchgegangen worden. Mit Augenzwinkern versprach er Ehefrau Rosa, das sich dieses nun ändern werde. Sein herzlicher Dank galt seinen Mitarbeitern und Team für deren großen Unterstützung.
Der Nachfolger von Ralf Brettin als Baureferent ist Rüdiger Köhler. der stellvertretende Leiter des staatlichen Straßenbauamtes war im Dezember vergangenen Jahres vom Stadtrat in das Amt gewählt worden. Für Köhler wird wohl der Neubau der Maxbrücke zu einer Herkulesaufgabe werden. Brettin gab ihm hierzu die Empfehlung in einen Konsentz mit der Stadtgesellschaft zu gehen, damit diese die Planung mittrage.