Der Konzertchor Schweinfurt präsentiert

Foto: Kolb

Puccini komponierte seine „Messa a quattro voci con orchestra“ in den Jahren 1878-1880 während seiner Studienzeit in Lucca. Er schrieb sie als Abschlussarbeit für das dortige Konservatorium. Die erste Aufführung fand am 12. Juli 1880 anlässlich des Festes von San Paolino, dem Schutzheiligen der Glocken, statt und brachte dem jungen Komponisten allgemeine Anerkennung ein.

Die musikalische Qualität , der Schwung und die Frische dieses Jugendwerkes veranlasste Giacomo Puccini, in späteren Opern seine „messa“ zu zitieren. Im Madrigale des 2. Aktes der Oper „Manon Lescaut“ erscheint tatsächlich fast das gesamte Agnus Dei, mit nur ganz geringen strukturellen Veränderungen. Nach der Wiederentdeckung des Werkes im Jahr 1952 erreichte es eine stetig wachsende Beliebtheit.  

Anton Dvorak nahm im Jahr 1891 die Verpflichtung an, ab Herbst 1892 als Direktor des Nationalkonservatoriums in New York zu wirken. Mitte Juni 1892 wurde er von seiner künftigen Dienstherrin Jeannette Thurber gebeten, eine feierliche Kantate für die 400-Jahr-Feier der Entdeckung Amerikas zu schreiben. Dvorak entwarf in weniger als einer Woche eine Vertonung des „Te Deum laudamus“. Am 21. Oktober 1892 wurde das imponierende Werk in der Carnegie Hall der Weltöffentlichkeit präsentiert und fand unter seiner persönlichen Leitung mit 250 Chorsängern statt.

Der Konzertchor Schweinfurt freut sich, Ihnen dies beiden grandiosen Werke am 25. November um 20 Uhr in der St. Johannis Kirche in Schweinfurt zu Gehör bringen zu dürfen. Der Konzertchor Schweinfurt ist ein weltlicher Chor, getragen vom Liederkranz 1833 e.V. Seine großen Konzerte finden normalerweise im Theater statt und sind fester Bestandteil des Kulturlebens in Schweinfurt und Umgebung. 

Es erwartet Sie ein glanzvoller Abend mit namhaften Solisten und der Vogtland Philharmonie unter der Leitung von Matthias Göttemann.

Karten gibt es in der Buchhandlung Collibri, unter www.liederkranz-schweinfurt.de/tickets und an der Abendkasse.

 

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