Alarmierung und erste Maßnahmen.
Gegen 21:45 Uhr am Donnerstag, 9. Oktober, wurde die Feuerwehr Schweinfurt zu einem Dachstuhlbrand in der Bauerngasse gerufen. Bei Eintreffen des ersten Löschzuges drang dichter Rauch aus dem Dachgeschoss. Aufgrund der engen Bebauung wurde das Alarmstichwort auf Brand 4 erhöht, um weitere Einsatzkräfte und Mittel an die Einsatzstelle zu beordern.
Löscharbeiten und Eindämmung der Flammen
Durch die beiden Löschzüge der Ständigen Wache und der Freiwilligen Feuerwehr Schweinfurt wurde über zwei Drehleitern sowie durch einen Innenangriff ein massiver Löschangriff gegen die Flammen vorgenommen, der schnell Wirkung zeigte. Die Ausbreitung auf darunterliegende Gebäudeteile und benachbarte Häuser konnte erfolgreich verhindert werden.
Sicherungsmaßnahmen nach der Brandbekämpfung
Nach Abschluss der Brandbekämpfung und einer Begutachtung durch den Baufachberater des Technischen Hilfswerks (THW) mussten lose Ziegel von der beschädigten Dachhaut entfernt werden. Zudem wurde eine großzügige Absperrung um das Brandobjekt errichtet.
Einsatzende in den frühen Morgenstunden
Der Einsatz wurde gegen halb vier nach einer weiteren Brandnachschau beendet.
Großeinsatz mit 61 Feuerwehrkräften
Insgesamt kamen bei diesem Einsatz 61 Einsatzkräfte der Ständigen Wache, der Freiwilligen Feuerwehr, den Werkfeuerwehren SKF und Schaeffler sowie der Freiwilligen Feuerwehr Niederwerrn zum Einsatz. Die Einsatzleitung hatte Stadtbrandinspektor Florian Körblein inne.
Keine Verletzten – Rettungsdienst vor Ort
Personen kamen bei diesem Einsatz glücklicherweise nicht zu Schaden. Zur Absicherung der Einsatzmaßnahmen war der Rettungsdienst mit zwei Rettungswagen, einem Notarzt und einem Einsatzleiter vor Ort. Im weiteren Verlauf wurde zudem eine Versorgungsstelle für Betroffene und Einsatzkräfte eingerichtet.

