Ausbildungstruck zu Gast bei SKF in Schweinfurt
Rund 500 Acht- und Neuntklässler aus 17 Schulen der Region Main-Rhön lernten beim dritten Gastspiel des Ausbildungstrucks der Bayerischen Metall- und Elektroindustrie bei SKF attraktive Ausbildungsberufe kennen. Zugleich gab es für die Jugendlichen eine erfreuliche Perspektive, denn im Unternehmen sind sogar noch freie Ausbildungsplätze zum Start in diesem Jahr verfügbar.
Neuer Look trifft moderne Technik
Der „alte Bekannte“ präsentierte sich dabei in einem neuen Gewand. Während der Ausbildungstruck von außen nach einem optischen Update bunt und peppig gestaltet war, zeigte er sich im Inneren wie gewohnt technisch auf dem neuesten Stand. So konnten die Schülerinnen und Schüler unter anderem mit einer programmierbaren Fräsmaschine sowie einem steuerbaren Multifunktions-Roboter arbeiten. Damit wurde die zentrale Botschaft klar vermittelt: Eine Ausbildung in der Metall- und Elektroindustrie ist nicht nur modern, sondern auch zukunftssicher.
Zukunftschancen trotz wirtschaftlicher Herausforderungen
Dies gilt auch in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten für die sogenannte Old Economy, die sich derzeit in Deutschland und insbesondere in Schweinfurt neu erfindet. Vor diesem Hintergrund stand der Ausbildungstruck zwei Wochen lang auf dem Betriebsgelände von SKF direkt vor dem Trainingscenter.
Praxisnahe Berufsorientierung vor Ort
Nach der Infotour erhielten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, selbst praktisch tätig zu werden und im Trainingscenter Hand an ein Fertigungsstück zu legen.
„Wir freuen uns sehr, den Schulen von der Rhön bis zum Steigerwald nun bereits zum dritten Mal dieses besondere Angebot machen zu können“, betont SKF-Arbeitsdirektorin und Geschäftsführungsmitglied Anna Krimmel.
Ausbildung als Schlüssel zur Fachkräftesicherung
Für Krimmel ist eine bedarfsgerechte betriebliche Ausbildung die grundlegende Voraussetzung zur Sicherung des eigenen Fachkräftebedarfs, vor allem in den Fertigungsbereichen.
„Durch die Kombination aus einer fundierten Grundausbildung in unserem modernen Trainingscenter, dem theoretischen Unterricht in der Schule sowie dem praktischen Einsatz schon während der Ausbildung in unserer Produktion erhalten wir am Ende begehrte Allrounder mit SKF-spezifischen Kenntnissen“, erklärt sie weiter.
Besonderheit für den Ausbildungsstart
Besonders wertvoll waren die Infotage für die Neuntklässler der Mittelschulen aus der Region, denn für das Ausbildungsjahr 2026 gibt es bei SKF eine Besonderheit: In den Ausbildungsberufen Zerspanungsmechaniker, Industriemechaniker und Mechatroniker ist eine Bewerbung ausnahmsweise bereits für den Ausbildungsstart am 1. September dieses Jahres möglich.
Bewerbungen noch bis Ende Februar möglich
Entsprechend ist das Bewerbungsportal unter www.skf.de/karriere noch bis Ende Februar geöffnet. Daher freut sich das Ausbildungsteam um Ausbildungsleiterin Lena Rau und Teamleiter Ausbildung Christian Büttner über zahlreiche motivierte Bewerberinnen und Bewerber.
Organisation durch die Gesellschaft zur beruflichen Förderung
Organisiert wird das bei den Schulen sehr beliebte Tagesangebot bei SKF bereits im dritten Jahr von der Gesellschaft zur beruflichen Förderung (GbF). Dabei hebt Johanna Wiedenmann-Nemes, Leiterin Berufsorientierung der GbF, die enge Zusammenarbeit hervor.
Berufsorientierung zum Anfassen
„Wenn Schülerinnen und Schüler selbst an Maschinen arbeiten, Roboter steuern und gleichzeitig mit Ausbilderinnen und Ausbildern ins Gespräch kommen, wird Berufsorientierung lebendig. Genau dadurch eröffnen sich neue Perspektiven für ihre berufliche Zukunft“, so Wiedenmann-Nemes.
Gemeinsames Engagement für die Fachkräfte von morgen
Auch die Schweinfurter GbF-Geschäftsführerin Henriette Dinkel betont den nachhaltigen Nutzen der Maßnahme. So zeige die nun bereits dritte Durchführung den großen Bedarf und zugleich den langfristigen Mehrwert dieser Kooperation. Gleichzeitig sei sie ein hervorragendes Beispiel dafür, was entstehen kann, wenn Wirtschaft, Verbände und Bildungsträger eng zusammenarbeiten.
Unterstützung durch bayme vbm
Nicht zuletzt stellt der Verband der bayerischen Metall- und Elektroindustrie (bayme vbm) die Ausbildungstrucks für die Nachwuchswerbung zur Verfügung und unterstützt die Angebote vor Ort.
Thomas Weber, Geschäftsführer für die Region Unterfranken, bringt das Engagement auf den Punkt: „Auf diese Weise zeigen wir Jugendlichen frühzeitig die ausgezeichneten Ausbildungsmöglichkeiten und Karrierewege in den Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie auf.“
Erfolgreiches Gastspiel bei SKF
Insgesamt ist es bei SKF in den vergangenen zwei Wochen gelungen, junge Menschen für technische Ausbildungsberufe zu begeistern.

